Quellen: Bloody Disgusting, Wild Eye Releasing

Horrorfilme und Heavy Metal gehen Hand in Hand wie Würstchen und Kartoffelsalat. Metalsploitation ist sogar ein eigenes kleines Subgenre, zu dem Film wie Death Metal Zombies, The Devil’s Candy und die Partygranate Daethgasm zählen. Mit der Heavy-Metal-Horrorkomödie Death to Metal bekommt das Subgenre dieses Jahr Zuwachs. In dem Film, der in den letzten zwei Jahren bei diversen Genrefilmfestivals lief und seit dem 7. Dezember in den USA über Video-On-Demand verfügbar ist, sieht ein fanatischer Priester in Metal-Fans die Ausgeburt der Hölle. Nachdem er bei einem Unfall zu einer Killermaschine mutiert, beginnt er eine persönliche, blutige Vendetta gegen alle gottlosen Metaller, bei der Blut und Gedärme nur so durch die Gegend spritzen.

Der Red-Band-Trailer zu Death to Metal zeigt schon, dass der Film sich in puncto Blut und Gore nicht zurückhält:

Übrigens wurde Death to Metal in den USA vom Verleih Wild Eye Releasing veröffentlicht, der vor zwei Jahren schon die Trashgranate The VelociPastor herausgebracht hat, in der ein Priester nach einer spirituellen Reise durch China von einem Fluch belegt wird. Fortan kann er sich in einen Dinosaurier (!) verwandeln und nimmt dem Kampf gegen Verbrecher und Ninjas (!!) auf. Es scheint, als habe der Verleih eine Nische für Filme über mutierte Priester auf einem Rachefeldzug gefunden.

Death to Metal, zu dem Ihr unten noch drei coole Filmplakate sehen könnt, hat leider noch keinen Veröffentlichungstermin in Deutschland. Ich fände einen Film wie diesen ja perfekt fürs Fantasy Filmfest, wo sich Metal-Horror (und eigentlich auch alle anderen Metal-Filme) meist besonderer Beliebtheit unter den Zuschauern erfreut. Außerdem ist es ein Film, den ich am liebsten mit einem möglichst großen, genreaffinen Publikum in einer Spätvorstellung mit reichlich Bier schauen würde. Deathgasm war eins meiner spaßigsten Fantasy-Filmfest-Erlebnisse überhaupt.

Death to Metal Trailer & Poster 1 "Death to Metal" Poster 2 Death to Metal Trailer & Poster 3