Dear White People Staffel 4

Logan Browning und John Patrick Amedori in "Dear White People" © 2019 Netflix

Quelle: Netflix

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Der Uni-Zeit der sozial aktiven Studenten der von Rassenspannungen geprägten Winchester University naht sich dem Ende. Netflix hat die politisch bewusste Serie "Dear White People" um eine vierte und letzte Staffel verlängert. Vier Jahre entsprechen in den USA in aller Regel der Dauer des Bachelor-Studiums, sodass dieses Ende auch als organisch gesehen werden kann. Durch die frühe Ankündigung der finalen Staffel hat Serienschöpfer Justin Simien ausreichend Zeit, die Geschichten seines Ensembles passend zu Ende zu führen. Unten findet Ihr die offizielle Ankündigung der Serienverlängerung.

Staffel 3 ist Anfang August bei Netflix erschienen. Die Abschlussstaffel wird wieder zehn Episoden umfassen und aller Voraussicht nach nächstes Jahr bei Netflix Premiere feiern.

"Dear White People" ist hierzulande leider wenig bekannt, da die Themen der Serie, so wichtig und zeitgemäß sie auch sind, natürlich mehr die aktuelle Lage der US-amerikanischen Gesellschaft betreffen. Wen jedoch clever verpackte Einsichten in die bis heute bestehenden Probleme der Gesellschaft hinsichtlich des Rassismus (und anderer relevanter Themen) interessieren, sollte in "Dear White People" reinschauen. Die Basis für sie bildet übrigens der gleichnamige Kinofilm von Justin Simien, der 2014 in Sundance Premiere feierte. Der Streifen schlug zwar danach keine großen Wellen, Netflix sah jedoch darin Potenzial für eine Serienadaption. Tessa Thompson (Thor – Tag der Entscheidung) und Tyler James Williams ("The Walking Dead"), die die Hauptrollen im Film spielten, übernahmen andere Gastrollen in der Serienadaption. Mehrere Darsteller des Films schlüpften aber in die gleichen Rollen in der Serie zurück. Der Film ist hierzulande ebenfalls bei Netflix zu finden.

Findet Ihr es schade, dass die Serie bald enden wird?