David Ogden Stiers ist tot

David Ogden Stiers in "M*A*S*H" © 20th Century Fox Television

Quelle: Mitchell K. Stubbs Twitter

ANZEIGE

Für die Fans des Siebziger-Fernsehens ist es wieder Zeit, sich von einem vertrauten Gesicht zu verabschieden. David Ogden Stiers, der als stilsicherer, etwas versnobter Major Charles Emerson Winchester III ab der sechsten Staffel in der Hitserie "M*A*S*H" mitgespielt hat, ist vergangenen Freitag in Portland, Oregon an den Folgen von Blasenkrebs gestorben. Das hat sein Agent Mitchell K. Stubbs über Twitter bekanntgegeben. Stiers war 75 Jahre alt.

Als Boston-stämmiger Harvard-Absolvent wurde er schnell zu einem Liebling vieler "M*A*S*H"-Fans. Eine erfolgreichere Karriere hatte Stiers außerdem als Synchronsprecher oder Erzähler, u. a. in Disneys Pocahontas, Die Schöne und das Biest und Lilo & Stitch.

Im Fernsehen spielte er wieder eine größere Rolle in der Serie "Dead Zone" basierend auf einem Roman von Stephen King. Außerdem trat er in "Stargate: Atlantis", "Leverage", "Ally McBeal" und, zuletzt, in "Rizzoli & Isles" auf. In den Achtzigern spielte er in acht "Perry Mason"-Fernsehfilmen den Staatsanwalt D.A. Michael Reston.

David Ogden Stiers wurde im Laufe seiner Karriere für drei Emmys nominiert, zwei davon für seine Performance in "M*A*S*H", die trotz seiner zahlreichen anderen Rollen letztlich bestimmend für seine Karriere war.