Dance Dance Revolution Film

© Konami

Quelle: Stampede Entertainment

Manchmal erwische ich mich dabei, dass ich vor einem Artikel sitze und mich plötzlich frage, WAS ZUM TEUFEL ich da gerade schreibe. Das ist einer dieser Momente, denn obwohl ich die Meldung schon vor einigen Stunden gelesen habe, habe ich sie immer noch nicht ganz verarbeitet. Also, los geht’s.

Kennt Ihr das Computerspiel "Dance Dance Revolution"? Der Spieler steht auf einer Tanzmatte vor dem Bildschirme, auf dem Bildschirm läuft Musik und Pfeile zeigen an, in welche Richtung die Füße des Spielers sich bewegen müssen, damit er im Takt bleibt. Wenn Ihr es nie sebst gespielt hat, habt Ihr es vermutlich schon gesehen oder könnt Euch zumindest vorstellen, wie es funktioniert.

Jetzt wird "Dance Dance Revolution" verfilmt. Jep, das Spiel kommt ins Kino.

Ihr denkt, dass es eine bizarre Idee ist? Denkt daran, jemand hat auch schon einen Film aus Emojis gemacht. Noch bizarrer ist jedoch der Plot des geplanten "Dance Dance Revolution"-Films. Darin befindet sich unsere Welt am Rande der Vernichtung. Die einzige Hoffnung der Menschheit ist es, sich durch die universelle Sprache des Tanzes zu vereinen. Vermutlich indem sie auf bunte Pfeile treten oder so.

Produziert wird Dance Dance Revolution von Greg Silvermans neuem Medienunternehmen Stampede, das bereits einige andere Projekte für ein junges Zielpublikum in Entwicklung hat. Silverman war zuvor Präsident von Warner Bros. Game-Publisher Konami wird die Adaption co-produzieren.

Ich gehe schwer davon aus, dass es zu dem Film auch Dance-Along-Versionen geben wird, ähnlich den Sing-Alongs zu Streifen wie Die Eiskönigin oder Mamma Mia!

Vielleicht liege ich auch völlig daneben. Vielleicht wird Dance Dance Revolution zum Film, der den Fluch von schlechten Videospieladaptionen endlich bricht. Möglicherweise wird es ein Film für die Ewigkeit. So wie Emoji – Der Film.