Clarence Gillyard Jr tot

Clarence Gilyard Jr. in "Walker, Texas Ranger" © CBS Broadcasting, Inc. All Rights Reserved.

Quelle: Deadline

Clarence Gilyard Jr., der am besten durch seine Rolle als Chuck Norris' Partner in der Actionserie "Walker, Texas Ranger" bekannt ist, ist im Alter von 66 nach einer langen Krankheit gestorben. Das teilte The University of Nevada, Las Vegas' College of Fine Arts, wo Gilyard Jr. viele Jahre als Film- und Theaterprofessor gearbeitet hat, gegenüber der Presse mit.

Als er 23 war, zog Gilyard Jr. 1979 nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. Bereits drei Jahre später ergatterte er als Officer Benjamin Webster eine Hauptrolle in der finalen Staffel der Krimiserie "CHIPs". Seinen ersten Filmauftritt absolvierte er 1986 im Blockbuster Top Gun in dem er Sundown, einen Anwärter an der prestigeträchtigen Fliegerakademie verkörpert hat. Im selben Jahr war er kurz in Karate Kid II zu sehen. Eine seiner bekanntesten Filmrollen spielte Gilyard Jr. 1988 im Actionklassiker Stirb langsam (OT: Die Hard). Als Hacker Theo war er darin Mitglied von Hans Grubers Schurkenteam. Für einen Autobatterie-Werbespot verkörperte er vor zwei Jahren die Rolle wieder neben Bruce Willis als John McClane.

Ein Jahr nach Stirb langsam übernahm Gilyard Jr. die Rolle des Privatermittlers Conrad Masters in der Gerichtsserie "Matlock" und spielte sie von der vierten bis zur achten Staffel in insgesamt 85 Episoden. Er verließ "Matlock" 1993, um die größte Serienrolle seiner Karriere zu übernehmen: Als Texas Ranger James "Jimmy" Trivette, der beste Freund und Partner von Chuck Norris' Hauptfigur Cordell Walker, spielte er von 1993 bis 2001 in allen acht Staffeln der Kultserie mit und trat in 196 von insgesamt 203 Episoden auf. Im nach Serienende produzierten Fernsehfilm Walker, Texas Ranger: Feuertaufe (OT: Walker, Texas Ranger: Trial by Fire) absolvierte 2005 er aus zeitlichen Gründen lediglich einen Gastauftritt. Nach dem Ende von "Walker" konzentrierte sich Gilyard Jr. hauptsächlich auf seine Akademiker-Karriere und trat nur noch gelegentlich in kleinen Independent-Produktionen auf.