Black Panther: Wakanda Forever: Lange Laufzeit enthüllt

Lupita Nyong’o in Black Panther: Wakanda Forever © 2022 Marvel Studios/Walt Disney Studios

Quelle: The Hollywood Reporter

Es hat sich seit Jahren in Hollywood etabliert, dass große Blockbuster, insbesondere Sequels, epische, teils ausufernde Laufzeiten haben. Warum das so ist, darüber kann man spekulieren. Allein in den letzten zwölf Monaten Jahren hatten wir den längsten James-Bond-Film mit Keine Zeit zu sterben, den längsten Batman-Film mit The Batman, den längsten Jurassic-Film mit Jurassic World: Ein neues Zeitalter und den längsten Spider-Man-Film mit Spider-Man: No Way Home. Doch die letzten zwei Filme aus dem Marvel Cinematic Universe beugten sich nicht diesem Trend und kamen überraschend knackig daher. Doctor Strange in the Multiverse of Madness war mit 126 Minuten Laufzeit zwar elf Minuten länger als sein Vorgänger, dennoch aber der kürzeste MCU-Film seit Captain Marvel, während Thor: Love and Thunder nur 119 Minuten lang war und damit sogar elf Minuten kürzer als der dritte Thor-Film.

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Während manche Zuschauer sich darüber freuen, mal keine zweieinhalb Stunden oder mehr m Kino zu verbringen, bemängelten einige Fans auch die kurzen Laufzeiten und das halsbrecherische, sprunghafte Tempo der Filme. Doch keine Sorge, mit dem Abschlussfilm von Phase Vier kehrt Marvel zum alten Trend der ausufernden Filmlängen zurück. Wie US-amerikanische Kinoketten enthüllt haben und Disney inzwischen offiziell bestätigt hat, ist Black Panther: Wakanda Forever stolze 161 Minuten lang. Das macht das Sequel zum zweitlängsten MCU-Film überhaupt, knapp vor Eternals (156 Minuten) udn der Langfassung von Spider-Man: No Way Home (158 Minuten) lediglich hinter Avengers: Endgame (181 Minuten). Verglichen mit dem ersten Black Panther ist die Fortsetzung 26 Minuten länger. Es ist jedoch nicht die längste Comicverfilmung, die dieses Jahr in die Kinos gekommen ist, denn The Batman war epische 176 Minuten lang.

Black Panther: Wakanda Forever wird am 9. November in die deutschen Kinos kommen und die Neugier ist natürlich sehr groß, wie die Fortsetzung ohne den leider verstorbenen Originalstar Chadwick Boseman abschneiden wird. Bosemans unerwarteter Tod erschütterte 2020 die Fans und die Filmemacher. Regisseur und Drehbuchautor Ryan Coogler musste sein Drehbuch entsprechend überarbeiten, nachdem beschlossen wurde, die Rolle des T’Challa nicht neu zu besetzen. Einen neuen Black Panther wird es natürlich dennoch geben, wer es werden wird, bleibt aber noch ein Geheimnis.

Winston Duke, Letitia Wright, Martin Freeman, Angela Bassett, Danny Sapani, Danai Gurira, Lupita Nyong’o und Florence Kasumba kehren im Sequel zurück, während Michaela Coel, Tenoch Huerta und Dominique Thorne neue Schlüsselrollen übernehmen. Huerta spielt dabei Namor, einen der ältesten Marvel-(Anti)Helden und einen Mutanten. Thorne verkörpert die Erfinderin Riri Williams alias Ironheart, die demnächst eine eigene Serie bei Disney+ bekommen wird. Daniel Kaluuya konnte wegen der Dreharbeiten zu Nope als W’Kabi nicht zurückkehren.

Black Panther war ein echtes kulturelles Zeitgeist-Phänomen, das als erste Comicverfilmung überhaupt als "Bester Film" bei den Oscars nominiert wurde und an den Kinokassen ein gigantischer Hit war. Die Messlatte für den Nachfolger liegt hoch, insbesondere ohne Boseman, doch der erste Trailer sieht schon mal grandios aus.

Werdet Ihr Euch Wakanda Forever im Kino anschauen?

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