Daniel Kaluuya kehrt in Black Panther 2 nicht zurück

Daniel Kaluuya in Black Panther © 2018 Walt Disney Pictures/Marvel Studios

Quelle: Jacqueline Coley Twitter

Einer meiner meisterwarteten Filme diesen Sommer ist Jordan Peeles dritte Regiearbeit Nope. Der geheimnisvolle Science-Fiction-Film des Regisseurs von Get Out und Wir gehört einer aussterbenden Gattung an: Es ist ein Film, der keinerlei Roman- oder Comicvorlage hat und auch nicht Teil eines Franchises ist. Nichtsdestotrotz ist der Hype nach den Riesenerfolgen von Peeles letzten beiden Filmen groß und Universals Marketing-Kampagne macht sehr neugierig auf den Film, der bereits mit Steven Spielbergs mit Unheimliche Begegnung der dritten Art verglichen wird.

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Nope bringt Peeles mit seinem britischen Get-Out-Hauptdarsteller Daniel Kaluuya wieder zusammen. Doch Kaluuyas Beteiligung an dem Film bedeutet, dass der Oscarpreisträger (für Judas and the Black Messiah) seine Rolle aus einem anderen Blockbuster dieses Jahr nicht verkörpern konnte. RottenTomatoes-Journalistin Jacqueline Coley hat in einem Interview mit Kaluuya in Erfahrung gebracht, dass der Schauspieler aufgrund der terminlichen Überschneidungen mit Nope nicht als W’Kabi in Marvels Black Panther: Wakanda Forever zurückkehren konnte.

https://twitter.com/THATJacqueline/status/1547292268565958656

Im Gegensatz zu Letitia Wright, Angela Bassett, Lupita Nyong’o, Martin Freeman, Danai Gurira und Winston Duke wurde Kaluuyas Rückkehr in Black Panther 2 nie offiziell bestätigt, aber gemeinhin angenommen, da er als Anführer des Grenzstammes und T’Challas rechte Hand W’Kabi eine zentrale Rolle im ersten Film hatte. Es sagt schon einiges darüber aus, wie sehr er wieder mit Peele zusammenarbeiten wollte, dass er dafür die Rückkehr im Sequel zu einem der erfolgreichsten Blockbuster aller Zeiten ausgeschlagen hat.

Es ist noch nicht klar, wie W’Kabis Abwesenheit im Sequel adressiert werden wird, insbesondere da Gurira, die W’Kabis Frau Okoye verkörpert, wieder dabei sein wird. Vermutlich wird die Figur nicht neu besetzt werden, um die Option für Kaluuyas künftige Rückkehr offen zu halten.

Natürlich ist es nicht das größte Problem, vor dem das Sequel in der Produktion stand. Black-Panther-Star Chadwick Boseman starb unerwartet an Krebs im August 2020, womit weder Marvels Kevin Feige noch Black-Panther-Regisseur Ryan Coogler gerechnet haben. Das Drehbuch musste kurzfristig umgeschrieben werden, denn eine Neubesetzung der Hauptfigur kam für Marvel nicht in Frage. Stattdessen haben Wright als T’Challas Schwester Shuri und Duke als sein einstiger Widersacher und späterer Verbündeter M’Baku deutlich größere Rollen bekommen, um die Lücke zu füllen, die durch Bosemans Tod entstanden ist.

Black Panther: Wakanda Forever wird nach Doctor Strange in the Multiverse of Madness und Thor: Love and Thunder der letzte der drei MCU-Filme sein, die dieses Jahr in die Kinos kommen. Der deutsche Kinostart ist aktuell für den 9.11.2022 angesetzt. Überraschenderweise wurde der erste Teaser zum Film nicht zum Kinostart von Thor: Love and Thunder veröffentlicht und auch keine der bisherigen Abspannszenen aus Phase Vier hatte mit dem Sequel zu tun. Ich gehe davon aus, dass der erste Trailer nun bei der Comic-Con in San Diego diesen Monat Premiere feiern wird.

Neben den oben genannten Rückkehrern spielen Tenoch Huerta ("Narcos: Mexico"), Michaela Coel ("I May Destroy You") und Dominique Thorne (Beale Street) in Black Panther: Wakanda Forever mit. Letztere verkörpert die Erfinderin Riri Williams alias Ironheart, die später eine eigene Serie bei Disney+ bekommen wird.

Black Panther gehört neben Avengers: Endgame, Spider-Man: No Way Home und Guardians of the Galaxy zu meinen absoluten Lieblingsfilmen aus dem MCU. Ohne Boseman und Michael B. Jordan in den Hauptrollen wird die Fortsetzung es allerdings nicht leicht haben, die hohe Messlatte des ersten Films zu erreichen.

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