Abgesetzt: "Ransom Canyon" bekommt keine 3. Staffel von Netflix

"Yellowstone" ist eine der größten Erfolgsgeschichten des US-Fernsehens der vergangenen zehn Jahre und legte den Grundstein für ein umfangreiches Western-Serienuniversum mit zahlreichen Prequels und Spin-Offs. Underdessen ist "Virgin River" einer von Netflix' zuverlässigsten Serienhits. Zwar hat es keine Staffel unter die meistgestreamten Netflix-Serien aller Zeiten geschafft, die Zuschauerzahlen der romantischen Wohlfühl-Serie sind sehr stabil, sodass sie mit ihrer kommenden achten Staffel einen neuen Rekord als am längsten produzierte englischsprachige Serie des Streamers aufstellen wird.

Man kann also durchaus nachvollziehen, dass Netflix sich viel von "Ransom Canyon" erhoffte. Die romantische Westernserie vereint Elemente von "Yellowstone" und "Virgin River" und basiert, wie Letztere, auf einer erfolgreichen Romanreihe (von Jodi Thomas). So einfach kann man jedoch offenbar das Erfolgsrezept der beiden Vorbilder nicht nachmachen. "Ransom Canyon" erzielte letztes Jahr passable, jedoch nicht überwältigende Zuschauerzahlen bei Netflix. Erst zwei Monate nach der Veröffentlichung der ersten Staffel entschied sich Netflix, der Serie eine zweite Chance zu geben – allerdings mit einigen Einbußen. Die Episodenzahl wurde von zehn auf acht gekürzt und einige Darsteller aus dem Ensemble wurden entlassen, um Kosten zu sparen.

Doch auch diese Maßnahmen konnten die Serie nicht retten, als sie dieses Jahr mit der zweiten Staffel zurückkehrte und mit 43% weniger Aufrufen in der Startwoche loslegte als die erste Staffel. Nach nur drei Wochen verschwand "Ransom Canyon" aus den Top 10 der weltweit meistgestreamten englischsprachigen Netflix-Serien. Eine dritte Chance wird es nicht geben: Netflix setzte die Serie ab. Ein Trostpflaster für die Fans ist immerhin, dass es keinen fiesen Cliffhanger am Ende gibt und die beiden Hauptfiguren ihr Happy End bekommen haben.

ANZEIGE

In "Ransom Canyon" spielt Josh Duhamel ("Las Vegas") den stoischen Ranchbesitzer Staten Kirkland aus dem titelgebenden fiktiven texanischen Städtchen, der erst seine Ehefrau und dann seinen 16-jährigen Sohn verloren hat. Statens Hoffnungsschimmer auf Erlösung ist die hübsche Tanzsalon-Besitzerin Quinn, gespielt von "Friday Night Lights"-Darstellerin Minka Kelly, die mit Statens verstorbener Ehefrau befreundet war. Doch die Trauer und Wut sitzen in Staten noch tief und stehen dem Liebesglück im Weg. Derweil werden im Hintergrund hinterhältige Pläne geschmiedet, um ihm seine Ranch zu entreißen. In der zweiten Staffel übernahmen Patricia Clarkson (Einfach zu haben) und Steve Howey ("Shameless") neue Nebenrollen als Quinns Mutter bzw. Statens Bruder.

Quelle: Deadline

Weitere Film- und Serien-News

Mehr zum Thema

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here