Bon Jovi bekommt eine Filmbiografie

Hollywood-Studios setzen weiter auf Musiker-Biopics. Kaum ein anderes Genre vereint aktuell kommerzielles und Oscar-Potenzial so sehr wie Filme über ikonische Sänger:innen und Bands. Nicht jede Filmbiografie einer Musiklegende wird automatisch zu einem Hit – siehe Springsteen: Deliver Me From Nowhere –, doch solange es auch Erfolge wie Bohemian Rhapsody, Rocketman, Straight Outta Compton, Elvis und Like a Complete Unknown gibt, werden sie fleißig weiter produziert werden. In weniger als zwei Wochen wird das Michael-Jackson-Biopic Michael in Berlin seine Weltpremiere feiern und gilt als einer der sichersten Kassenhits des Jahres. Die Beatles bekommen gleich ein vierteiliges Kino-Event von Regisseur Sam Mendes, das aktuell gedreht wird und im April 2028 in die Kinos kommen wird. Madonna, Snoop Dogg, Ozzy Osbourne, Britney Spears und die Bee Gees sind nur einige der Stars der Musikwelt, denen demnächst eigene Filme gewidmet werden sollen.

Auf der Suche nach dem nächsten großen Musiker-Biopic müssen Studios gelegentlich auch etwas tiefer graben. Nur so kann ich mir die Ankündigung eines Films über die frühen Jahre der Rockband Bon Jovi erklären. Dabei will ich den Riesenerfolg der Band nicht von der Hand weisen, die mehr als 130 Millionen Alben verkauft hat und in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, doch ist die Geschichte der Band so bewegend, dass sie einen Film rechtfertigt?

Das werden wir dann wohl herausfinden. Der Film wird den Anfängen der Band bis zu ihrem weltweiten Durchbruch mit ihrem dritten Album "Slippery When Wet" folgen. Universal, das Studio hinter den erfolgreichen Rapper-Biopics Straight Outta Compton und 8 Mile, setzte sich beim Bieterwettstreit um die Rechte am Bon-Jovi-Biopic durch. Newcomer Cody Brotter schreibt das Drehbuch. Unterstützung bekommt die Produktion vom Bon-Jovi-Frontmann und Namensgeber Jon Bon Jovi. Der Film wird auch kompletten Zugang zum Musikkatalog der Band haben. Einen Regisseur oder Titel hat das Biopic noch nicht, doch alles andere als It’s My Life wäre eigentlich eine Verschwendung eines perfekt passenden Titels.

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Sollten Limp Bizkit oder Blink-182 demnächst auch Biopics bekommen, werden wir Euch informieren.

Quelle: Deadline

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