Quelle: CBS

In ihrem 10. Jahr ist die Sitcom „The Big Bang Theory“ weiterhin die in der werberelevanten Zielgruppe der 18-49-Jährigen quotenstärkste Serie im US-Network-Fernsehen (bestehend aus CBS, ABC, FOX, NBC und The CW). Da ist es kein Wunder, dass die Verantwortlichen bei CBS erpicht darauf sind, die Serie über vier Nerds und ihre Frauen noch einige Jährchen im Programm zu behalten. Eine Verlängerung um zwei weitere Staffeln ist auch angeblich zum Greifen nah, es steht nur noch eine Hürde in dem Weg – die Gehälter von zwei Darstellerinnen. Während Kaley Cuoco (Penny), Johnny Galecki (Leonard), Jim Parsons (Sheldon), Kunal Nayyar (Raj) und Simon Helberg (Howard) aktuell $1 Mio pro Folge kassieren, erhalten Mayim Bialik (Amy) und Melissa Rauch (Bernadette) „lediglich“ $200.000 pro Episode und kämpfen um die Angleichung der Gehälter an ihre fünf Co-Stars. Diese wiederum erklärten sich bereits, jeweils auf $100.000 pro Folge zu verzichten, damit das Geld auf Rauch und Bialik umverteilt wird, was deren Gagen auf $450.000 pro Folge erhöhen würde. Die Verhandlungen dauern jedoch noch an.

Während aber die Zukunft der Hauptserie noch in der Schwebe ist, macht der vor einigen Monaten angekündigte Ableger große Fortschritte. CBS hat die für neue Serien übliche Pilotphase übersprungen und eine komplette erste Staffel von „Young Sheldon“ in Auftrag gegeben. Das Prequel zu „The Big Bang Theory“ wird vom jungen Sheldon Cooper (gespielt von Iain Armitage aus „Big Little Lies“) handeln, während er als Neunjähriger im konservativ christlichen East Texas aufwächst und die High School besucht. Alt-Sheldon-Darsteller Jim Parsons wird in der Originalfassung der Serie die Erzählerrolle übernehmen. Sheldons junge Mutter wird Zoe Perry spielen, die im echten Leben die Tochter der Schauspielerin Laurie Metcalf ist, die wiederum bei „The Big Bang Theory“ Sheldons Mutter Mary spielt. Es bleibt also in der Familie. Lance Barber („Faking It“) wird Sheldons Vater spielen und Raegan Revord und Montana Jordan seine beiden Geschwister.

„The Big Bang Theory“-Schöpfer Chuck Lorre wird die neue Sitcom produzieren. Für die Regie der Pilotfolge landete CBS mit dem Iron-Man-Macher Jon Favreau einen großen Coup. Es wird bereits der vierte Serienpilot sein, den Jon Favreau inszenieren wird. Er führte schon bei den Pilotfolgen zu „Revolution“, „About a Boy“ und Seth MacFarlanes kommender Sci-Fi-Sitcom „Orville“ Regie. Darüber hinaus ist Favreau auch als ausführender Produzent an Bord. „Young Sheldon“ soll während der TV-Saison 2017/2018 Premiere feiern. Die Zeit wird zeigen, ob „Young Sheldon“ zum neuen „Frasier“ (Spin-Off von „Cheers“) oder eher zum nächsten „Joey“ (Spin-Off von „Friends“) werden wird…

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