Jeffrey Tambor Hellboy 3

Quelle: Comicbookmovie

Kaum ein Comicfilm-Sequel wird von den Fans schon seit Jahren so sehnsüchtig und leider bislang erfolglos gewünscht wie Hellboy III. Während der Hauptdarsteller Ron Perlman immer wieder beteuert, dass er gerne ein weiteres Mal die rote Ausgeburt der Hölle mit einem Herz aus Gold spielen würde, sieht es laut Regisseur Guillermo del Toro finster aus. Er hat im Sommer erzählt, dass er zwar eine ganz genau Vorstellung davon hat, worum es in Hellboy III gehen würde, dass er aber nicht länger daran glaubt, dass der Film jemals gedreht werden wird. Stattdessen wendet er sich zunächst einem anderen Sequel zu, Pacific Rim 2. Doch sogar del Toros pessimistische Worte können die Hoffnung der Fans auf eine Fortsetung nicht vernichten. Schließlich versprach der zweite Film mit einer Prophezeiung über Hellboy einen epischen Abschluss der Trilogie und man will einfach nicht glauben, dass wir den Film nicht zu sehen bekommen werden.

Aber vielleicht gibt es ja doch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Auf der Comic Con in San Diego, fragte del Toro das Publikum diesen Sommer, ob es mehr Begeisterung für Hellboy III oder die Lovecraft-Verfilmung At the Mountains of Madness aufbringen würde und Hellboy III war der klare Sieger des Applaus-Wettbewerbs.

Jetzt lässt auch ein Nebendarsteller der ersten beidne Filme die Gerüchteküche wieder brodeln. Jeffrey Tambor, der in den Filmen Tom Manning, den Leiter der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen (der Hellboy und seine Freunde Liz Sherman und Abe Sapien angehören) gespielt hat. Im Rahmen der Promotour zu seiner umjubelten Serie "Transparent" äußerte er sich kurz zu Hellboy III und klang deutlich positiver als del Toros Worte vor einigen Monaten vermuten ließen: (aus dem Englischen)

Es wird tatsächlich über Hellboy III geredet, aber sie sollten sich lieber beeilen, ansonsten werde ich eine Gehhilfe im Film benötigen.

Dem kann ich auch nur zustimmen – Eile ist angesagt, den auch der Hellboy-Darsteller Ron Perlman (64) wird nicht jünger und ohne ihn kann ich mir keinen Hellboy-Film vorstellen.