Quelle: Paramount Pictures

Wer hätt’s gedacht? Paramount hat den neuen Freitag-der-13.-Film, an dem das Studio seit einer gefühlten Ewigkeit arbeitet, wieder einmal nach hinten verschoben. Überraschen dürfte es eigentlich niemanden, denn der bisherige Starttermin war am 13.01.2017, also in weniger als vier Monaten. Dabei hat der Film noch nicht einmal eine Besetzung. Das neue US-Startdatum ist am 13.10.2017 und dieses sollte Paramount diesmal wirklich einhalten, sonst verliert das Studio die Rechte am Franchise und sie gehen an Warner Bros. zurück. Im Sommer 2013 tauschte Warner Bros. die Rechte an Freitag der 13. und an einem potenziellen zweiten South-Park-Kinofilm gegen die Rechte am internationalen Vertrieb von Christopher Nolans Interstellar, den Paramount und Warner gemeinsam produzierten. Der Haken an der Sache war allerdings, dass Paramount die jeweiligen Filme innerhalb von fünf Jahren, also bis Juni 2018, produzieren muss, ansonsten gehen die Rechte an Warner zurück.

Ursprünglich sollte Freitag der 13. am 13.03.2015 in die nordamerikanischen Kinos kommen, dann am 13.11.2015 aus. Als klar wurde, dass der Film bis dahin nicht fertiggestellt werden würde, verschob Paramount den Film auf den 13.05.2016 und der 13.01.2017 war bereits der vierte Starttermin, den der Film belegte. Vielleicht klappt’s ja beim fünften Mal…

Immerhin hat der Film mit Breck Eisner (The Crazies) wieder einen Regisseur und das Drehbuch von Aaron Guzikowski (Prisoners) soll wirklich gut sein. Allerdings wird es der neue Freitag der 13. nächsten Oktober nicht einfach haben, denn in den zwei Wochen nach seinem Release kommen zwei ebenfalls heiß erwartete Genre-Sequels in die US-Kinos. Am 20.10.2017 soll Insidious: Chapter 4 starten und eine Woche später wird das Saw-Franchise mit Saw: Legacy wiederbelebt. Ob Jason der Konkurrenz standhalten kann?