Top Gun: Maverick bis Sommer 2021 verschoben

Tom Cruise in "Top Gun: Maverick" © 2020 Paramount Pictures

Quelle: Variety

Tom Cruise wird erst zum 35. Jubiläum von Top Gun als Draufgänger-Pilot Pete "Maverick" Mitchell in die Kinos zurückfliegen. Paramount hat das späte Sequel Top Gun: Maverick abermals um ein halbes Jahr nach hinten verschoben, sodass der Film erst am 2.07.2021 in die nordamerikanischen Kinos kommen wird, passend zum patriotischen Unabhängigkeitstag. Der neue deutsche Starttermin steht bislang nicht fest, dürfte aber vermutlich einen Tag früher erfolgen.

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Das neue Startdatum liegt ganze zwei Jahre nach dem ursprünglich für Juli 2019 angesetzten Kinostart. Erst hat Paramount das Sequel um ein Jahr bis 2020 verschoben, weil die Post-Production und die Effekte des Films so aufwendig sind. Dann erzwang die Corona-Krise die nächste Verschiebung bis Weihnachten 2020. Die aktuelle Verschiebung ist laut Branchenblatt Variety indirekt Corona geschuldet. Das Problem ist wohl nicht, dass Paramount befürchtet, dass im Dezember das Kinogeschäft weiterhin stillsteht, sondern dass durch Corona aufgeschobene Dreharbeiten zu Mission: Impossible 7 und 8 sich mit der weltweiten Promotour zu Top Gun: Maverick überschneiden würden, und Tom Cruise dafür nicht zur Verfügung stünde. Gerade die unermüdlichen öffentlichen Auftritte von Cruise bei der Vermarktung seiner Blockbuster gelten als wichtiger Faktor für den Erfolg der Filme. Daher will Paramount lieber warten, bis er die Mission: Impossible-Sequels abgedreht hat und nächsten Sommer Top Gun: Maverick angemessen vermarkten kann. Uns erwarten also gleich zwei große Cruise-Sequels nächstes Jahr, wenn alles gut geht, denn Mission: Impossible 7 ist aktuell für November 2021 terminiert.

Die Verschiebung von Top Gun: Maverick bedeutet, dass Paramount nach Sony bereits das zweite der fünf großen US-Studios ist, das 2020 mehr oder weniger aufgegeben hat. Zwar sind offiziell noch Paramounts G.I. Joe-Spin-Off Snake Eyes und Der Prinz aus Zamunda 2 für dieses Jahr angesetzt, doch es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis auch sie ins nächste Jahr verschoben werden. Disney, Warner und Universal sind die einzigen Majors unter Hollywood-Studios, die mit einigen wenigen Filmen dieses Jahr noch die Stellung halten, doch das könnte sich sehr bald auch ändern. Für die Kinos ist diese Entwicklung katastrophal, denn aktuell leiden sie weniger unter Abstandsregelungen und Corona-Ängsten, sondern vor allem unter einem Mangel an massentauglicher Neuware.

Top Gun: Maverick wurde vom Oblivion-Regisseur Joseph Kosinski inszeniert und sieht schon in den Trailern nach einem Film aus, den man am besten auf einer IMAX-Leinwand erleben sollte. Val Kilmer kehrt als Iceman aus dem Originalfilm zurück. Neu im Cast sind Ed Harris, Jon Hamm, Miles Teller, Glen Powell und Jennifer Connelly.

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    • Yess. Zwar keine F-14 Tomcat mehr dabei (ist jetzt eine F18) aber egal. Hauptsache Maverick rockt die Navy wieder.

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