Quelle: Uncork’d Entertainment

Immer wieder mal verschlägt es uns in bizarre Ecken des Low-Budget-Horrorfilms. Hier haben wir genau so einen Fall. In The Mutation sollte ein Experiment ein Wunderheilmittel hervorbringen, stattdessen schlägt es fehl und erschafft eine Riesenratte mit Appetit auf Menschenfleisch, die ihren Schöpfer tötet und sich durch die Stadt frisst. Der Zoologe Allen Marsh und die trauernde Witwe des Wissenschaftlers versuchen, der Polizei dabei zu helfen, die Ratte zu vernichten, doch diese wächst immer weiter und wird immer gefährlicher.

Joa… die meisten Tierhorrorfilme warten mit Haien, Spinnen oder Krokodilen bzw. Alligatoren auf. Aber wir hatten auch schon Filme über überdimensionale Ratten, wie zum Beispiel Night Eyes und die Stephen-King-Adaption Nachtschicht. Im Trailer zu The Mutation sieht die besagte Ratte für mich mehr nach einem Werkaninchen aus, aber es ist erfreulich, dass die Macher auf handgemachte Effekte und Kostüme zurückgegriffen haben… jedenfalls bis am Ende des Trailers die gigantische, mäßig animierte CGI-Ratte auftaucht. Muss das denn ein, dass Filme Effekte einbauen, für die sie eindeutig nicht das nötige Budget haben?!

The Mutation Trailer & PosterEs sieht schon etwas schräg aus, aber im Vergleich zu Ebola Rex (siehe Trailer), wirkt The Mutation wie ein völlig normaler, hochwertig produzierter Horrorfilm. Der Film von Regisseur Scott Jeffrey ist bereits am 5. Oktober in den USA auf DVD und Video-On-Demand erschienen, hat aber noch keinen deutschen Releasetermin. Aus meiner Sicht würde er ganz gut mal in die Spätschiene beim Fantasy Filmfest passen. Als jemand mit einem Faible für Tierhorror würde ich mir den Film anschauen, auch wenn er zugegebenermaßen nicht sonderlich gut aussieht. In richtiger Stimmung und mit ein paar Bierchen (oder gleich einem Six-Pack) könnte er Spaß bereiten.