The Accountant 2: Ben Affleck macht wieder Hoffnung auf das Sequel

Ben Affleck in The Accountant © 2016 Warner Bros. Pictures

Quelle: Collider

Im Kino war der Actionthriller The Accountant mit Ben Affleck ein moderater Erfolg. Er erwirtschaftete weltweit $155 Mio bei einem Produktionsbudget von $44 Mio. Bezieht man Marketingausgaben zusätzlich mit ein, so hat der Film im Kino nur einen kleinen Profit abgeworfen. Seine Zeit kam jedoch im Heimkino, denn The Accountant wurde zum digital meistausgeliehenen Film 2017 in den USA. Dieser Erfolg führte auch dazu, dass Warner Bros. im Sommer 2017 bereits mit der Entwicklung einer Fortsetzung begonnen hat. Diese sollte nicht nur Ben Affleck als tödlich effizienten Autisten und Jon Bernthal als seinen Bruder zurückbringen, sondern auch Regisseur Gavin O’Connor und Drehbuchautor Bill Dubuque.

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In den fast zwei Jahren seit der Sequel-Meldung haben sich sowohl Affleck als auch O’Connor von Warners DC-Universum verabschiedet. Affleck spielte darin Batman und O’Connor war mal als Regisseur von Suicide Squad 2 vorgesehen. An der Front von The Accountant 2 gab es seitdem keine sichtbaren Fortschritte, doch Ben Affleck hat kürzlich bei einem Interview anlässlich der Netflix-Veröffentlichung von Triple Frontier wieder Hoffnung auf den Film gemacht: (aus dem Englischen)

Ja, ich hoffe es. Ich würde es liebend gerne machen. Wir haben über einige Ideen gesprochen, bei unserem letzten Film, den wir gerade gedreht haben. Wir haben mit dem Studio gesprochen und sie wirkten interessiert, und sie haben es überhaupt angestoßen, also versuchen wir es zu machen. Ich denke, es würde Spaß machen. Ich liebe Gavin, ich liebe den Film, den ich gerade mit ihm gedreht habe. Ich hatte eine großartige Erfahrung und ich liebe den Charakter aus The Accountant. Ich wäre sicherlich offen dafür.

Noch vor dem Kinostart des ersten Films erklärte Gavin O’Connor, dass er Interesse daran hätte, aus The Accountant ein Franchise zu machen. Thematisch würde er The Accountant 2 noch düsterer anlegen als den ersten.

Der erste Film war flott inszeniert, kurzweilig, und Affleck passte überrascht gut in die Rolle des sozial eingeschränkten Genies und Killers.

Mit Gavin O’Connor drehte Affleck kürzlich das Drama Torrance ab, in dem er einen ehemaligen substanzabhängigen Basketballspieler darstellt, der seine Karriere und seine Ehefrau aufgrund seiner Sucht verliert. Um Erlösung zu finden und sein altes Leben zurückzuerlangen, wird er zum Coach einer Highschool-Basketballmannschaft. Das Thema Abhängigkeit ist natürlich nah an Afflecks wahrem Leben dran. Erst letztes Jahr verbrachte er wieder längere Zeit in einer Entzugsklinik.

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