Six Feet Under Revival

Frances Conroy, Lauren Ambrose, Peter Krause, Michael C. Hall und Freddy Rodriguez in "Six Feet Under – Gestorben wird immer" © HBO

Quelle: Variety

Eine beliebte Serie mit einem Höhepunkt würdig zu beenden, ist keine einfache Kunst. Gegenbeispiele wie "Game of Thrones", "Dexter", "How I Met Your Mother" oder "Akte X" gibt es leider reichlich. Dann gibt es auch kontroverse finale Serienfolgen wie bei "Lost" oder "Die Sopranos", die von einigen Fans geliebt und von anderen gehasst werden.

Sucht man das beste Serienfinale aller Zeiten, so gibt es vielleicht keinen Konsens darüber, doch viele würden vermutlich HBOs Dramaserie "Six Feet Under" nennen. Über fünf Staffeln beschäftigte sich die Serie mit einem der schwierigsten Themen der Menschheit überhaupt – dem Tod und seiner Endgültigkeit – und folgte dabei den Mitgliedern der Familie Fisher, die ein Bestattungsinstitut betreiben. "Six Feet Under" blieb ihren Themen bis zum Schluss treu und lieferte so ein ergreifendes und zutiefst versöhnliches Serienfinale für die Ewigkeit ab.

Es ist wirklich ein Ende, an dem es nichts zu rütteln gibt, weshalb die Meldung des Branchenblatts Variety gelinde gesagt überraschend ist. Laut dieser befindet sich eine Nachfolgeserie zu "Six Feet Under" in einem frühen Entwicklungsstadium bei HBO. Ob es sich dabei um ein direktes Revival oder ein Reboot handeln soll, steht noch nicht fest. Die Serie hat auch noch keinen Autor. Serienschöpfer Alan Ball, dessen Vampirserie "True Blood" bald auch rebootet werden soll, ist als ausführender Produzent an Bord.

Variety betont, das es aktuell noch nicht klar ist, ob die Diskussion über eine neue "Six Feet Under"-Serie überhaupt irgendwohin führen werden. Es kann natürlich auch sein, dass die Beteiligten einsehen, dass man das Vermächtnis der Serie lieber in Ruhe lassen und das perfekte Serienfinale als endgültigen Abschluss stehen lassen sollte. Es fällt nämlich wirklich schwer, sich vorzustellen, wie man darauf noch etwas sinnvoll aufbauen könnte.

Zum Abschluss mal eine andere Frage: Welches Serienfinale findet Ihr eigentlich am gelungensten?