Skeet Ulrich verrät ursprüngliche Pläne für Scream 7

Am 26. Februar kehrt mit Scream 7 (Trailer) das erfolgreichste Slasher-Franchise aller Zeiten pünktlich zu seinem 30. Jubiläum in die Kinos zurück und wird Scream mit ziemlicher Sicherheit zur sechsten Horrorreihe machen, die ein weltweites Gesamteinspiel von mehr als einer Milliarde US-Dollar erreicht. Mit ihrer cleveren Abrechnung mit dem totgeglaubten Slashergenre sind Regisseur Wes Craven und Drehbuchautor Kevin Williamson auf eine wahre Goldmine gestoßen, die von ihrer Popularität bis heute wenig eingebüßt hat.

Dreißig Jahre später ist Craven leider schon lange tot und Williamson sitzt erstmals selbst beim neuesten Ghostface-Amoklauf im Regiestuhl. Das Drehbuch schrieb er diesmal gemeinsam mit Guy Busick, der sich als Co-Autor für die letzten beiden Scream-Filme verantwortlich zeichnete. Neve Campbell wird als Sidney Prescott abermals von einem (oder mehreren) maskierten Meuchelmörder(n) gejagt und muss diesmal nicht nur um ihr eigenes Leben bangen, sondern auch um das ihrer Tochter Tatum (Isabel May), die den Namen ihrer besten Freundin trägt, die im ersten Scream Ghostface zum Opfer fiel. Neugierig machte im Vorfeld die Ankündigung der Rückkehr von drei Franchise-Stars, deren Charaktere eigentlich längst tot sind: Matthew Lillard als Stu Macher, Scott Foley als Roman Bridger und David Arquette als Dewey Riley.

Beinahe hätte Scream 7 jedoch ganz anders ausgesehen als der Film, der nächsten Monat in die Kinos kommt, und das erklärt auch die vierjährige Pause zwischen Scream VI und Scream 7, nachdem ersterer nur ein Jahr nach dem fünften Scream erschienen ist. Als das Franchise 2022 mit Scream wiederbelebt wurde, hatten Co-Autoren Guy Busick und James Vanderbilt sowie das Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett ziemlich klare Vorstellungen für eine neue Trilogie, in der eine neue Generation von Hauptfiguren im Mittelpunkt stehen und Originalcharaktere lediglich Nebenrollen spielen würden. So mussten sie inhaltlich auch wenig anpassen, als Campbell ihre Rückkehr in Scream VI wegen eines zu niedrigen Gagenangebots verweigerte, denn schließlich ging es vor allem um die Core Four aus Sam (Melissa Barrera), Tara (Jenna Ortega), Chad (Mason Gooding) und Mindy (Jasmin Savoy Brown). Scream 7 sollte ihre Geschichte nahtlos fortsetzen.

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Die ersten Probleme begannen jedoch, als Bettinelli-Olpin und Gillett im Regiestuhl überraschend durch Christopher Landon (Happy Deathday) ersetzt wurden. Als im Herbst 2023 Barrera wegen ihrer pro-palästinensischen Kommentare gefeuert wurde, Ortega unmittelbar darauf aus dem nächsten Film ausstieg und Landon ebenfalls das Handtuch warf, brach Scream 7 komplett zusammen und die Zukunft des Franchises, das mit Scream VI soeben einen der erfolgreichsten Teile der Reihe abgeliefert hatte, stand plötzlich vor dem Aus. Das Drehbuch musste komplett überarbeitet werden und Campbell konnte mit einer großzügigen Gage überzeugt werden, sich ein weiteres Mal Ghostface zu stellen. Mit Franchise-Schöpfer Williamson als Regisseur wurden immerhin viele Fans besänftigt, und Goodings und Browns Rückkehr stellte sicher, dass die letzten beiden Filme nicht komplett ignoriert wurden.

Doch wie wäre Scream 7 wohl geworden, wäre das Eklat mit Barrera nicht passiert? Skeet Ulrich, der als Billy Loomis einen der beiden ursprünglichen Ghostface-Killer verkörperte, im fünften Scream als Sams Vater enthüllt wurde und in ihren Visionen auch vor der Kamera zurückkehrte, verriet im Gespräch mit Entertainment Weekly, dass er in Scream 7 zwar nicht dabei sein wird, ursprünglich aber eingeplant war. Außerdem deutete er möglicherweise an, wer hinter der Ghostface-Maske in Scream 7 hätte stecken sollen. Auf die Frage, ob er im kommenden Film dabei sei, erklärte er: (aus dem Englischen)

Ich habe mich dazu klar geäußert. Das bin ich nicht. Als wir über eine Rückkehr für Teil 5 sprachen, war ein Dreiteiler für meinen Charakter geplant geplant, in dem Billy Loomis seine Tochter langsam zur Mörderin macht. Angesichts bestimmter Ereignisse ist daraus natürlich nichts geworden. Aber nein, über den siebten Teil weiß ich nichts.

Hätte Scream 7 aus Barreras Sam tatsächlich die Ghostface-Killerin gemacht, wäre es sicherlich ein schockierender Twist gewesen, der die Fans polarisiert hätte. Wie das gehandhabt worden wäre, werden wir wohl leider nie erfahren.

Wie hättet Ihr es gefunden, wenn Sam in Scream 7 zu Ghostface geworden wäre?

Quelle: Entertainment Weekly

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