Quelle: Vertical Entertainment

Heute vor genau sechs Jahren nahm sich der oscarprämierte Schauspieler und Comedian Robin Williams im Alter von 63 das Leben. Das sich hinter der gutgelaunten, humorvollen Fassade dieses Mannes, der mit Filmen wie Hook, Jumanji und Mrs. Doubtfire die Kindheit einer ganzen Generation geprägt hat, schweres Leid verbarg, war für unzählige seiner Fans ein großer Schock. Nachdem die Beweggründe für den Selbstmord zunächst Wiliams' langjähriger Depression zugeschrieben wurden, ergab die Obduktion, dass er unter der Lewy-Körper-Demenz gelitten hat, einer schweren neurodegenerativen Erkrankung, die tödlich verläuft und bei ihm zuvor fälschlicherweise als Parkinson diagnostiziert wurde. Diese besondere Demenzform, deren erste Symptome sich im Oktober 2013 manifestierten, lösten bei Williams Angstzustände, Depression, Gemütsschwankungen, Gedächtnisverlust, Schlaflosigkeit und Paranoia aus. Williams' Witwe Susan Schneider Williams beschrieb die Erkrankung als "einen Terroristen in seinem Gehirn". Die Erkrankung soll entschieden dazu beigetragen haben, dass Williams Suizid begangen hat.

Trotz dieses rapiden geistigen Verfalls hat Williams seine gesamte Willenskraft aufgebracht und ist bis zu seinem Tod seiner Leidenschaft als Schauspieler nachgegangen. Eine brandneue Doku mit dem Titel Robin’s Wish von Regisseur Tylor Norwood geht näher auf Williams' schwere Erkrankung ein. Neben seiner Witwe kommen auch Williams' Wegbegleiter von seinen letzten Projekten, wie Nachts-im-Museum-Regisseur Shawn Levy, zu Wort, um einen Einblick in die letzten Tage des Schauspielers zu geben, der sich mit allen Kräften gegen die Krankheit stemmte, die sein Gehirn zerfraß. Das Ziel der Doku ist es auch, die Lewy-Körper-Demenz und ihre Auswirkungen auf die Betroffenen bekannter zu machen.

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Robin Williams Doku PosterRobin’s Wish wird ab dem 1. September in den USA digital und über Video-On-Demand verfügbar sein. Der deutsche Veröffentlichungstermin ist noch nicht bekannt.