Once Upon a Time in Hollywood Abspannszene

Margot Robbie in Once Upon a Time in Hollywood © 2019 Sony Pictures

Quelle: Business Insider

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Bereits kommenden Freitag wird Quentin Tarantinos neunter Film Once Upon a Time in Hollywood mit der größten Starbesetzung seiner Karriere in die nordamerikanischen Kinos kommen. Deutsche Kinogänger müssen sich noch bis zum 15. August gedulden. Seine Weltpremiere feierte der Film im Mai bei den Filmfestspielen von Cannes, wo er in letzter Sekunde in den Wettbewerb mit aufgenommen wurde, nachdem lange Zeit nicht feststand, ob Tarantino ihn rechtzeitig fertigstellen würde.

Es hat gerade noch so geklappt und obwohl er keine Preise gewonnen hat, wurde der Film in Cannes extrem positiv aufgenommen. Mit 88/100 auf MetaCritic kann er die besten Kritiken in Tarantinos Karriere seit Pulp Fiction vorweisen. Dennoch erklärte Tarantino nach der Weltpremiere, dass er überlege, den Film vor dem offiziellen Kinostart noch etwas abzuändern und umzuschneiden, denn schließlich habe er die Cannes-Fassung unter Hochdruck anfertigen müssen.

Sony-Chef Tom Rothman wurde nun auf die möglichen Änderungen angesprochen und hat enthüllt, dass obwohl der Film weitestgehend unverändert geblieben ist, er jetzt einen Bonus für die Geduldigen nach dem Abspann hat: (aus dem Englischen)

Winzige Veränderungen. Es gibt jetzt eine Abspannszene. Es gab keine in Cannes. Also bleibt bis nach dem Abspann sitzen. Und es gibt eine winzige Sequenz, die hinzugefügt wurde, eine Effekte-Sequenz, die nicht rechtzeitig fertig wurde. Also ist die Laufzeit vielleicht eine Minute länger oder so. Aber es ist im Prinzip der gleiche Film wie in Cannes.

Es ist nicht der erste Tarantino-Film mit einer Szene nach dem Abspann. Sowohl Kill Bill Vol. 2 als auch Django Unchained hatten jeweils eine kleine Bonusszene nach dem Abspann. Wer also eine starke Blase hat, sollte diesmal bis zum bitteren Ende durchhalten. Mit 161 Minuten Laufzeit ist Once Upon a Time in Hollywood tatsächlich kürzer als die letzten zwei Tarantino-Filme, Django Unchained (165 Min) und The Hateful 8 (168 Min in der kürzeren Kinofassung). Dass er dennoch über zweieinhalb Stunden lang ist, dürfte nicht überraschen. Erstens macht Tarantino schon seit Inglourious Basterds liebend gerne überlange Filme und zweitens muss ja der enorme Cast gut zur Geltung kommen und dafür braucht man Zeit.

In Once Upon a Time in Hollywood spielen u. a. Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Damian Lewis, Al Pacino, Emile Hirsch, Dakota Fanning, Kurt Russell, Luke Perry, Scott McNairy, Timothy Olyphant, Tim Roth, Bruce Dern und James Marsden mit. Der Film ist einerseits eine Liebeserklärung an die einfacheren Zeiten in Hollywood und andererseits eine Aufarbeitung der Manson-Morde an Sharon Tate und ihren Gästen im Jahr 1969. Den neusten Trailer findet Ihr hier.