Brad Pitt, Leonardo DiCaprio und Al Pacino in Once Upon a Time in Hollywood © 2019 Sony Pictures

Quelle: Sony Pictures

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Heute vor exakt 25 Jahren veränderte sich Quentin Tarantinos Karriere schlagartig für immer. Zwar hat der selbstgelernte Filmemacher bereits mit Reservoir Dogs auf sich aufmerksam gemacht, doch es war nichts im Vergleich zu dem Film, der für ihn alles verändern würde. Am 21. Mai 1994 feierte bei den Filmfestspielen von Cannes Pulp Fiction Premiere und eroberte die Kritiker im Sturm. Der Film wurde mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet, dem höchsten Preis des Festivals. Der Siegeszug setzte sich auch nach Cannes fort. An den Kinokassen wurde der Film zu einem großen Hit, John Travolta feierte sein Karriere-Comeback, und Pulp Fictions Charaktere und Dialoge wurden zum Inbegriff der Coolness. Gekrönt wurde der Erfolg von sieben Oscarnominierungen. Tarantino gewann seinen ersten Oscar für das Drehbuch (ein zweiter folgte viele Jahre später für Django Unchained).

Heute, genau 25 Jahre später, wird der neunte und vielleicht vorletzte Film von Quentin Tarantino seine Uraufführung in Cannes feiern. Once Upon a Time in Hollywood ist bereits Tarantinos dritter Film im Wettbewerb in Cannes. Zuvor ging er auch mit Inglourious Basterds an die Croisette, für den Christoph Waltz den Darsteller-Preis gewonnen hat, und später den Oscar einheimste. Tarantino und Cannes scheint also eine Mischung zu sein, die gut funktioniert. Ob auch sein neuster Film ähnlichen Jubel ernten kann, werden wir spätestens morgen in der ersten Welle der Kritiken nachlesen können. Pünktlich zur Weltpremiere hat Sony jetzt den brandneuen Trailer zum Film veröffentlicht, der vom typischen Tarantino-Flair nur so strotzt und die größte Starbesetzung seiner Karriere aufweist. Darüber hinaus gibt es diverse typische Tarantino-Merkmale, die fast wie ein Best-Of seiner Karriere aussehen: Eine Verbeugung vor Western und Nazisploitation, und natürlich wird auch seinem Fußfetisch gefrönt:

Vor dem Hintergrund des Mordes an Sharon Tate durch die Gefolgsleute von Charles Manson erzählt Once Upon a Time in Hollywood die Geschichte eines abgehalfterten Darstellers einer Westernserie, Rick Dalton, (Leonardo DiCaprio) und seines treuen Freundes und Stuntdoubles, gespielt von Brad Pitt. Die beiden Stars aus Django Unchained und Inglourious Basterds spielen also Seite an Seite! Magot Robbie (The Wolf of Wolf Street) spielt die tragische Sharon Tate, Al Pacino ist als Rick Daltons Agent zu sehen, "Billions"-Star Damian Lewis als Steve McQueen und Damon Herriman ("Justified") als Charles Manson. Zum kaum überschaubaren Star-Ensemble gehören u. a. Timothy Olyphant, Kurt Russell, Lorenza Izzo, Michael Madsen, Scoot McNairy, Emile Hirsch, Margaret Qualley, Dakota Fanning, Lena Dunham, Clifton Collins Jr., Tim Roth, James Marsden, Dreama Walker, der leider verstorbene Luke Perry und Bruce Dern, der den verstorbenen Burt Reynolds ersetzte. Doch es sind vor allem Robbie und DiCaprio, die im Trailer einen wirklich tollen Eindruck hinterlassen.

Once Upon a Time in Hollywood wird am 15. August in die deutschen Kinos kommen. Quentin Tarantino hat die Kritiker im Vorfeld der Premiere angefleht, ihre Cannes-Rezensionen möglichst spoilerfrei zu verfassen, um den Zuschauern den Genuss des Films nicht zu verderben. Man würde eigentlich meinen, dass man bei einem Film, der reale Morde schildert, nicht so viel spoilern kann, doch lasst uns nicht vergessen, dass es Quentin Tarantino ist. Er hat schließlich auch Hitler in seinem Film bei einem Anschlag sterben lassen!

Sony hat zusätzlich eine Reihe von fiktiven Filmplakaten veröffentlicht zu Streifen, in denen DiCaprios Rick Dalton mitgespielt haben soll. So stammt beispielsweise der oberste Film vom (realen) Italo-Western-Regisseur Sergio Corbucci, dessen Filme Tarantino bewundert.

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