US-Einschaltquoten: "NCIS" und "NCIS: New Orleans" mit neue Staffelhochs

Quelle: TVByTheNumbers

Hauptdarsteller Michael Weatherly wird am Ende der 13. Staffel von "Navy CIS", die heute Abend auch in Deutschland anläuft, die Serie verlassen, doch CBS denkt sicherlich nicht daran, in absehbarerer zeit der Serie selbst den Stecker zu ziehen. Keine andere Serie im US-Fernsehen erreicht höhere absolute Zuschauerzahlen (in der Zielgruppe sieht es wieder etwas anders aus) als die Krimiserie in ihrer 13. Staffel. Wie viele Fans "Navy CIS" immer noch hat, zeigte die Serie vergangenen Dienstag, als ein Crossover mit der zweiten Ablegerserie "Navy CIS: New Orleans" bei beiden Sendungen für gigantische Einschaltquoten sorgte.

"Navy CIS" kehrte aus der Weihnachtspause mit gewaltigen 19 Millionen Zuschauern für den ersten Teil des Crossovers zurück. Es war der beste Wert der Serie seit fast genau einem Jahr und mit Abstand die beste Quote der laufenden Staffel. Gegenüber der letzten Folge von der Feiertagspause verbesserte sich "NCIS" um 22%. Noch besser sah es in der Zielgruppe der 18-49-Jährigen aus. In dieser kam die Serie auf 2,7 Millionen Zuschauer und damit 29% mehr als für die vorherige Folge.

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Die Erfolgsgeschichte ging mit dem zweiten Teil des Crossovers bei "Navy CIS: New Orelans" weiter mit 17,3 Millionen Zuschauern – 43% mehr als für die letzte Folge vor den Feiertagen und genau genommen auch die zweithöchste Zuschauerzahl, die die Ablegerserie jemals erzielt hat. In der Zielgruppe 18-49 erreichte sie 2,5 Millionen Zuschauer, was ebenfalls starke 47% über der letzten regulären Episode lag. Angesichts eines so überwältigenden Erfolgs, können wir uns vermutlich noch auf viele Jahre von "NCIS" einstellen. Ein weiterer Ableger wird wahrscheinlich auch nicht lange auf sich warten lassen. Ab Herbst wird sich jedoch zeigen, ob der Verlust von Weatherly der Mutterserie viele Fans kosten wird oder ob sie der Serie dennoch weiterhin treu bleiben werden.

Natürlich profitierte auch die neuste Folge von "Limitless" von einem so erfolgreichen Vorprogramm und verbesserte sich um 10% gegenüber der letzten Episode auf 7,3 Millionen Zuschauer. In der werberelevanten Zielgruppe erreichte die Serienadaption des Films mit Bradley Cooper 1,4 Millionen Fans.

Die ersten beiden Teile des Dreifach-Crossovers von "Chicago Fire", "Chicago Med" und "Chicago P.D." liefen deutlich weniger beeindruckend. Die 10. Folge der 4. "Chicago Fire"-Staffel kam auf 7,4 Millionen Zuschauer und damit 19% weniger als die vorangegangene Folge der Serie. In der Zielgruppe verlor die Serie 10% und erreichte 1,8 Millionen 18-49-Jähriger. "Chicago Med" verbesserte sich zwar im Anschluss auf 8,4 Millionen Zuschauer und 1,9 Millionen in der Zielgruppe, doch auch der Ableger lag 13% unter den Zahlen der vorherigen Folge. Nichtsdestotrotz kann sich NBC bei diesen Zahlen nicht beschweren und man muss auch anmerken, dass die beiden Serien im Gegensatz zu ihrer letzten Ausstrahlung nicht die Unterstützung von "The Voice" im Vorprogramm hatten.

Bei FOX startete die 5. "New Girl"-Staffel sehr ordentlich mit 3,3 Millionen Zuschauern – 10% über der letzten Staffelpremiere und gewaltige 50% über dem Finale der 4. Staffel. Auch in der Zielgruppe lag die Sitcom mit 1,4 Millionen Zuschauern über dem letzten Staffelfinale (1,1 Millionen). Wenn sich diese Zahlen halten können, wird die Serie höchstwahrscheinlich wieder verlängert werden. "Grandfathered" erreichte 3 Millionen Zuschauer, davon eine Million in der werberelevanten Zielgruppe, und blieb damit mehr oder weniger auf dem Niveau er letzten Folge. "Brooklyn Nine Nine" musste beim Wechsel vom Sonntags-Slot Federn lassen und lag mit 2,7 Millionen Zuschauern 29% unter der letzten Folge. In der Zielgruppe 18-29 schalteten 1,2 Millionen Interessierte ein. "The Grinder" war, wie üblich, schwach mit nur 2,1 Millionen Zuschauern und 800,000 in der Zielgruppe.

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