Leatherface Plakate

Quelle: Lionsgate

Es ist mehr als drei Jahre her, seit ich erstmals über das neue Texas-Chainsaw-Massacre-Prequel geschrieben habe und endlich steht der Film kurz vor seiner Veröffentlichung (zumindest auf der anderen Seite des Teichs). Es ist meist kein gutes Zeichen für die Qualität eines Films, wenn dieser mehr als zwei Jahre, nachdem er abgedreht wurde, das Licht der Welt erblickt. Auch dass Leatherface der erste Film der Horrorreihe ist, der aus Kostengründen außerhalb der USA, in Bulgarien, gedreht wurde, ließ ebenfalls einige Fans die Augenbrauen hochziehen.

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Doch als der Film vergangenen Monat beim FrightFest in London seine Premiere feierte, wurde er von den anwesenden Kritikern mit überwiegend positiven Rezensionen begrüßt. Manche sprachen sogar vom besten Texas-Chainsaw-Film seit Tobe Hoopers ersten. Auf jeden Fall soll Leatherface eine deutliche Verbesserung gegenüber dem lahmen Texas Chainsaw 3D sein. Für die französischen Regisseure Alexandre Bustillo und Julien Maury bedeutet der Streifen auch eine Rückkehr zum Gore- und Splatterfest von dessen bekanntestem Film Inside.

Ab diesen Monat wird der Satellitenbetreiber DirecTV Leatherface in den USA exklusiv bereitstellen, bevor er einen Monat später, am 20. Oktober, simultan über Video-on-Demand und in ausgewählten US-Kinos veröffentlicht werden wird.

Es ist schade, dass Leatherface trotz der positiven Kritikerreaktionen als erster Teil der Reihe nicht zunächst im Kino anlaufen wird. Der Kettensägenkiller ist nach Chucky und Pinhead eine weitere Horrorikone, die in den Heimkinomarkt verfrachtet wird. Mal sehen, ob Freddy, Jason oder Michael auch irgendwann dort landen werden.

Lionsgate hat zum nahenden Start des Films zwei weitere Plakate veröffentlicht, die beide besser sind als das generische Kuhkopf-Horrorposter, das vor einiger Zeit im Internet auftauchte:

Leatherface Plakate 1Leatherface Plakate 2

Leatherface handelt von vier jungen Menschen, die samt einer Krankenschwester als Geisel aus einer Nervenheilanstalt fliehen und daraufhin von einem von Rache besessenen Texas Ranger (Stephen Dorff) verfolgt werden. Einer der entflohenen Patienten wird im Laufe des Films zu Leatherface, doch wer es werden wird, ist eine zentrale Frage in dem Film.

Über eine deutsche Veröffentlichung liegen aktuell leider noch keine Informationen vor. Leider hat es der Film nicht in die diesjährige Auswahl des Fantasy Filmfests geschafft, aber vielleicht haben wir beim Winter-Ableger White Nights mehr Glück.