King Richard Will Smith

Will Smith in Bright © 2017 Netflix

Quelle: Variety

Will Smith wird in The Suicide Squad als Deadshot zwar nicht dabei sein, seine nächsten Filme sind jedoch auch allesamt Big-Budget-Blockbuster mit guten Erfolgsaussichten. Im Mai wird er als Dschinni in Aladdin blau anlaufen. Im Herbst werden wir ihn in Ang Lees ambitioniertem Sci-Fi-Actionfilm Gemini Man gleich in einer Doppelrolle sehen, wobei er in einer von ihnen zu seinem 23-jährigen Ich digital verjüngt werden wird. Im Januar wird er endlich als Detective Mike Lowrey in Bad Boys for Life zurückkehren. Will-Smith-Fans kommen also demnächst auf ihre Kosten mit gleich drei Filmen des Superstars innerhalb von neun Monaten (von seiner Sprechrolle im Animationsfilm Spione Undercover ganz abgesehen).

Sein nächstes Projekt nach dieser sehr Multiplex-freundlichen Welle wird jedoch ein kleineres Drama sein, mit dem er möglicherweise wieder die Aufmerksamkeit der Kritiker und der Academy auf sich ziehen kann. Für Warner Bros. wird er in King Richard Richard Williams verkörpern, den Vater der Tennis-Legenden Venus und Serena Williams. Der Film wird als eine klassische Underdog-Geschichte beschrieben, in der Williams allen Widrigkeiten, Skeptikern, Kontroversen und seiner eigenen Vergangenheit trotzt, um seine Töchter ab dem Alter von vier auf den Tennisplätzen von Compton, Kalifornien zu Profispielerinnen auszubilden. Und das, obwohl er selbst keinerlei Erfahrungen oder Hintergründe in Tennis hatte.

Heute wissen wir natürlich, dass sein Vorhaben von Erfolg gekrönt war. Venus und Serena Williams gewannen bislang zusammengenommen 30 Grand-Slam-Titel im Einzel und gelten als zwei der besten Tennisspielerinnen aller Zeiten.

Der Film basiert auf einem Drehbuch des Newcomers Zach Baylin, das letztes Jahr den zweiten Platz auf der Black List erreichte, der alljährlichen Liste der besten unproduzierten Skripts Hollywoods. Einen Regisseur hat King Richard noch nicht.