Jason David Frank tot

© HASBRO

Quellen: Associated Press, TMZ

Jason David Frank, der seit 1993 als Tommy Oliver in mehr unterschiedlichen "Power Rangers"-Serien aufgetreten ist als jeder andere Schauspieler, ist am Samstag im Alter von 49 in Texas gestorben. Das teilte seine Managerin der Presse mit. Es wurden keine Angaben zur Todesursache gemacht, laut Quellen des Klatsch-Portals TMZ soll es sich jedoch um Suizid gehandelt haben.

Frank gehörte nicht von Anfang an zum Kern-Team der "Power Rangers" und trat erstmals in der 17. Folge der ersten Staffel auf. Durch einen Zauber von Rita Repulsa wurde er als Green Ranger zunächst zum Gegner der Power Rangers, nachdem er jedoch besiegt und vom Zauber befreit wurde, schloss er sich dem Team an. Ursprünglich war Franks Rolle als Tommy Oliver auf lediglich 14 Episoden angelegt, der Charakter kam jedoch so gut an, dass er Teil der Hauptbesetzung geblieben ist. Nachdem Tommy als Green Ranger seine Kräfte verloren hat, wurde er in der zweiten zum White Ranger und zum neuen Anführer des Teams, nachdem der ursprüngliche Red-Ranger-Darsteller Austin St. John die Serie wegen Vertragsstreitigkeiten verlassen hatte.

Frank verkörperte seine Rolle als Tommy Oliver in den beiden Power-Rangers-Kinofilmen von 1995 und 1997 und spielte sie auch zahlreichen weiteren "Power Rangers"-Serienablegern und -fortsetzungen, darunter "Power Rangers Turbo", "Power Rangers Dino Thunder" und "Power Rangers Super Ninja Steel". Insgesamt war er 25 Jahre lang Tommy Oliver. Im Power-Rangers-Reboot von 2017 absolvierte er einen Gastauftritt als Einwohner von Angel Grove. Vor einem Tod hat er neben einigen seiner ehemaligen Co-Stars den Fantasy-Martial-Arts-Film Legend of the White Dragon abgedreht, in dem auch Marc Dacascos und Michael Madsen mitspielen. Der Film soll nächstes Jahr erscheinen.

Tommys Kampfkünste, die man in den "Power Rangers"-Serien gesehen hat, waren echt. Frank war in zahlreichen Kampfstilen bewandert, darunter Judo, Brazilian Jiu-Jitsu, Taekwondo, Wing Chun und Muay Thai. Er selbst entwickelte seinen eigenen Stil des amerikanischen Karate und wurde 2003 in die World Karate Union Hall of Fame aufgenommen. Er hatte auch eine erfolgreiche, wenn auch kurzlebige Karriere als MMA-Kämpfer.