Guy Pearce The Seventh Day

Guy Pearce in Brimstone (2016) © Momentum Pictures

Quelle: Deadline

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Seit Der Exorzist 1973 Geschichte schrieb, als erster Horrorfilm für den "Bester Film"-Oscar nominiert wurde und an den Kinokassen zum seinerzeit erfolgreichsten Genrefilm aller Zeiten wurde, sind Exorzismusfilme ein fester Bestandteil des Horrorgenres und eins seiner erfolgreichsten Subgenres. Es vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht ein mal mehr, häufig aber weniger guter Exorzismusfilm in die Kinos kommt. Von Der Exorzismus von Emily Rose und The Rite – Das Ritual über Der letzte Exorzismus und seine Fortsetzung bis hin zu The Crucifixion und The Vatican Tapes gab es allein in den letzten Jahren eine regelrechte Flut von Exorzismushorror – und das ganz abgesehen davon, dass Dämonenaustreibung als Ritual auch in den meisten Filmen des Conjuring-Universums eine große Rolle spielt.

Da die Zuschauer aber scheinbar nicht genug davon bekommen, wurde nun ein weiterer Exorzismusfilm mit einem namhaften Hauptdarsteller angekündigt. Der sträflich unterschätzte Guy Pearce (Memento) wird die Hauptrolle in The Seventh Day spielen, der als eine Mischung aus Training Day und Der Exorzist beschrieben wird. Pearce verkörpert darin einen erfolgreichen, erfahrenen Exorzisten, der einen Priester-Anfänger am ersten Tag seiner Ausbildung unter die Fittiche nimmt. Je tiefer die beiden in die Hölle auf Erden eintauchen, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse und ihre eigenen inneren Dämonen kommen zum Vorschein.

Produziert wird The Seventh Day u. a. von der ikonischen Horrorpublikation Fangoria. Für Drehbuch und Regie zeichnet sich Justin P. Lange verantwortlich, dessen Horrordrama The Dark hierzulande beim Fantasy Filmfest lief.

Ich gebe es zu, mit Exorzismusfilmen kann ich nur selten was anfangen. Sogar Der Exorzist selbst hat mich immer kalt gelassen, auch wenn ich seine Filmkunst und seinen Status als Meilenstein des Genres zu würdigen weiß. Der interessanteste Aspekt an The Seventh Day ist für mich daher Guy Pearce, den ich immer gerne sehe und der seine Wandelbarkeit in guten und bösen Rollen immer wieder bewiesen hat.