Cobweb Horror

Mireille Herbstmeyer in "Marianne" © 2019 Netflix

Quelle: Bloody Disgusting

Die französische Serie "Marianne" von Netflix war nicht nur eine der besten Horrorserien des Streamers, sondern eine der gruseligsten Genreserien überhaupt in den letzten Jahren. Trotz großen Zuspruchs unter Genrefans, einschließlich Stephen King, wurde ihr leider nach einer Season schon der Stecker gezogen.

Doch auch trotz ihrer Kurzlebigkeit hat sich ihr Schöpfer und Regisseur Samuel Bodin als potenzieller neuer Horror-Visionär empfohlen und der Ruf aus Hollywood ließ nicht lange auf sich warten. Bodin wird für Lionsgate den Horrorfilm Cobweb (übersetzt: Spinnennetz) inszenieren. Das von Chris Thomas Devlin geschriebene Drehbuch erregte bereits vorletztes Jahr in einschlägigen Kreisen großes Aufsehen, als es an der Spitze der Bloodlist 2018 landete, der Liste der besten unverfilmten Horror-Drehbücher Hollywoods. Im gleichen Jahr schaffte es das Skript auch auf die begehrte Black List, die Liste der besten unverfilmten Drehbücher aller Genres. Kein Wunder dass das Projekt einige namhafte Produzenten angezogen hat, darunter Roy Lee (Es) sowie Seth Rogen und Evan Goldberg ("The Boys").

Cobweb erzählt die Geschichte eines Jungen, dessen Eltern ihm immer erzählt haben, dass die Stimmen, die er hinter den Mauern seines Hauses gehört hat, lediglich in seiner Fantasie existieren. Als er jedoch feststellt, dass sie möglicherweise real sind, begibt er sich auf eine nervenaufreibende Entdeckungsreise auf der Suche nach der Frage, was echt ist und was nicht.

Das klingt nach einem Film, der viel mit Paranoia und überraschenden Wendungen arbeiten kann. Für Bodin wird Cobweb sein Spielfilm-Debüt sein. Nach seiner tollen Leistung mit "Marianne", bin ich sehr gespannt, was er noch drauf hat. Der Drehbuchautor von Cobweb schreibt derweil den nächsten Texas-Chainsaw-Massacre-Film.