Amanda Seyfried A Mouthful of Air

Amanda Seyfried in Anon © 2018 Sky Cinema Original Films

Quelle: Deadline

ANZEIGE

Ich mag Amanda Seyfried seit ihrem Filmdebüt in Girls Club ganz gerne, aber in den letzten Jahren hat sie nur selten die Gelegenheit gehabt, ihr schauspielerisches Talent wirklich zu zeigen, da sie häufig in undankbaren Nebenrollen oder im Schatten anderer Darsteller aufgetreten ist. Eine Ausnahme war immerhin Paul Schraders wenig gesehenes Drama First Reformed, wobei auch darin Ethan Hawke allen die Show stahl.

Vielversprechend klingt in der Hinsicht ihr neustes Projekt A Mouthful of Air von der Autorin und Regisseurin Amy Koppelman (I Smile Back), die ihren eigenen Roman adaptiert. Der Film ist eine Charakterstudie, die die Beziehung zwischen dem kreativen Prozess und einer psychischen Störung erforscht. Seyfried spielt darin die Hauptrolle als Julie, eine frischgewordene Mutter und Kinderbuchautorin, die unter einer schweren Wochenbettdepression leidet und von der dadurch verursachten Dunkelheit in ihrem Leben in die helle, bunte Bilderwelt ihrer Schöpfung flüchtet.

Das klingt doch endlich mal nach wirklich interessanten, mehrdimensionalen Rolle für die Schauspielerin. Die postpartale Depression ist außerdem leider ein wichtiges Thema, dem sich Filme bislang nur selten gewidmet haben. Unterstützt wird Seyfried vom einem namhaften Cast. Jennifer Carpenter (Bild unten links aus “The Enemy Within”) spielt in dem Film Julies Schwägerin; Paul Giamatti (Bild unten rechts aus “Billions”) verkörpert ihren Arzt; Finn Wittrock (“American Horror Story”) spielt ihren Ehemann Ethan; Amy Irving (Yentl) stellt Julies Mutter dar.

Amanda Seyfried A Mouthful of Air CastSeyfried fungiert auch als Produzentin des Films. Die Dreharbeiten zu A Mouthful of Air haben diese Woche bereits begonnen. Einen Starttermin hat der Film noch nicht, doch ich bin sicher, dass er nächstes Jahr bei einem der üblichen Filmfestivals Premiere feiern wird.