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Quelle: Deadline
Das Leben schreibt bekanntlich die besten Geschichten. Und manchmal auch die haarsträubendsten. So wie die des Fyre Festival. Wer die Netflix-Doku Fyre: The Greatest Party That Never Happened gesehen hat, weiß genau, was ich meine. Wer sie nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nachholen. Ich verspreche, Ihr werdet wenig Unterhaltsameres sehen als die Dokumentation dieses Totalfiaskos, das sich abspielt wie eine Zugkollision in Zeitlupe.
Kurz zusammengefasst hat sich der Self-Made Entrepreneur/Betrüger Billy MacFarland mit dem Rapper Ja Rule zusammengetan, um ein exklusives Musik-Festival auf den Bahamas auf die Beine zu stellen. Mit Instagram-Influencern wie Bella Hadid und Emily Ratajkowski beworben, kosteten die Tickets zu dieser Ultraluxus-Version von Coachella bis zu 250.000 US-Dollar. Zu sagen, dass alles danach nicht nach Plan lief, wäre, als würde man sagen, der Brexit sei ein klein wenig kompliziert. Anstelle von Luxus-Zelten und Sternenküche, erwarteten die Besucher vor Ort mangelhafte Notunterkünfte und abgepackte Billig-Sandwiches. Ganz ehrlich, schaut Euch einfach die Doku an (oder das Konkurrenz-Projekt Fyre Fraud von Hulu) – Ihr werdet es wirklich nicht bereuen.
Und nun kommt es, wie es natürlich kommen musste. die Geschichte rund um das Fyre-Desaster wird zu einem Kinofilm. Tim Wardle, der Regisseur des Doku-Hits Three Identical Strangers, der hierzulande nächsten Monat bei Amazon Prime erscheinen wird, wird dem Fyre-Film sein Spielfilm-Debüt feiern. Das Drehbuch schrieb die Newcomerin Emily Jerome, basierend auf dem Vanity-Fair-Artikel "Fyre Festival: Anatomy of a Millennial Marketing Disaster Waiting to Happen."
Es bleibt nur noch die Frage: Wer wird Billy MacFarland spielen? Zac Efron wäre mein Vorschlag. Und ich hoffe, dass Ja Rule genug Selbstironie hat, um sich selbst darzustellen (vermutlich nicht).
Unten findet Ihr den Trailer zur Netflix-Doku, und falls ich es noch nicht häufig genug erwähnt habe: Schaut sie Euch unbedingt an!














