Clayface: Erster Teaser verspricht Body-Horror im DC-Universum und die Geburt eines Bösewichts

Nach dem Auftakt von James Gunns DCU im Kino mit Superman letzten Sommer geht es dieses Jahr mit zwei Filmen weiter, die jedoch unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Supergirl mit Milly Alcock als Supermans partylustige, rebellische Cousine einen ähnlichen Ton anschlägt wie Gunns intergalaktische Abenteuer der Guardians of the Galaxy, wird Clayface ein düsterer R-rated Body-Horrorfilm à la David Cronenberg sein. Wie Joker mit Joaquin Phoenix wird Clayface die Hintergrundgeschichte des titelgebenden Bösewichts aus den Batman-Comics erzählen, jedoch mit dem entscheidenden Unterschied, dass Clayface direkt in den DCU-Kanon eingebunden sein wird.

Ursprünglich war ein Clayface-Film für das erste Kapitel von Gunns DCU gar nicht eingeplant. Horror-Regisseur Mike Flanagan ("Spuk in Hill House") schrieb eigeninitiativ ein Drehbuch zu dem Film und Gunn war von seiner Idee so begeistert, dass der Film in kürzester Zeit grünes Licht erhielt. Weil Flanagan selbst jedoch mit der "Carrie"-Miniserie beschäftigt war, konnte er nicht weiter an Clayface arbeiten. Hossein Amini (Drive) überarbeitete sein Drehbuch und der Brite James Watkins, der mit Eden Lake, Die Frau in Schwarz und Speak No Evil mehrere Erfolge im Horrorgenre verbuchen konnte, übernahm die Regie.

Nicht nur Flanagan als Autor und Watkins als Regisseur sprechen dafür, dass Clayface ein waschechter Horrorfilm werden wird, auch der gewählte Kinostart im Oktober, eine Woche vor Halloween, spricht Bände. Falls es noch jegliche Restzweifel am Horroraspekt des Films gab, zerstreut diese der kürzlich veröffentlichte Teaser-Trailer, der wirklich anders aussieht als alles, was es in den letzten Jahren aus dem MCU oder DCU bzw. DCEU zu sehen gab:

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Der walisische Schauspieler Tom Rhys Harries ("Britannia") spielt in dem Film den gutaussehenden, aufstrebenden Schauspieler Matt Hagen, dessen Gesicht, wie im Teaser kurz zu sehen ist, von einem Gangster entstellt wird. Daraufhin lässt sich der verzweifelte Matt auf eine experimentelle Prozedur ein, die sein Wesen jedoch grundlegend verändert und ihn zu einem von Rachegelüsten getriebenen Monster macht. Die Geschichte erzählt vom Verlust der eigenen Identität und Menschlichkeit, von der zerstörerischen Kraft der Liebe und von der Schattenseite wissenschaftlichen Ehrgeizes.

Clayface ist der erste DCU-Film, der in Batmans Heimatstadt Gotham City spielt und im Teaser sehen wir auch erste Eindrücke der DCU-Version von Gotham. Ein Gastauftritt von Batman ist jedoch nicht zu erwarten – die Rolle wurde im DCU immer noch nicht besetzt und wird voraussichtlich nicht vor 2028 sein Debüt feiern.

Wie genau Clayface ins DCU eingebunden sein wird, erklärte Gunn kurz nach der Veröffentlichung des Teasers. So spielt Clayface chronologisch vor allen bisherigen DCU-Filmen und -Serien. Der Charakter ist auch Teil von Gunns Animationsserie "Creature Commandos". Laut Gunn handelt es sich um denselben Charakter, jedoch einige Zeit nach den Ereignissen des Clayface-Films. Tudyk spricht Clayface in der Serie und lieh auch schon in der "Harley Quinn"-Animationsserie einer anderen Version des Bösewichts seine Stimme. Gunn beteuerte außerdem, dass Clayface ein reiner Horrorfilm und kein Superheldenfilm mit Horrorelementen sein wird.

Neben Harries spielen Naomi Ackie (Blink Twice), Max Minghella (The Social Network), Eddie Marsan (Sherlock Holmes) und David Dencik (Keine Zeit zum Sterben) in dem Film mit. Gastauftritte anderer DCU-Stars sind derzeit nicht vorgesehen.

Clayface wird am 22. Oktober in die deutschen und einen Tag später in die nordamerikanischen Kinos kommen. Unten findet Ihr noch das Teaser-Poster zum Film:

Clayface Teaser PosterQuelle: Warner Bros. Pictures

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