Mit drastischen Gewaltdarstellungen, die dem Film nicht nur eine FSK-18-Freigabe, sondern sogar die zusätzliche Einschränkung "nicht feiertagsfrei" einbrachten, könnte Lee Cronin’s The Mummy aus der Horrorschmiede kaum weiter entfernt sein von den heiteren Mumien-Abenteuern mit Brendan Fraser. Die Reaktionen auf Cronins Film, der genauso gut hätte The Evil Dead Mummy heißen können, sind gemischt, die ersten Einspielergebnisse jedoch vielversprechend.
Um vom Interesse an dem Film zu profitieren, kommt natürlich Trashfabrik The Asylum mit einem eigenen Billig-Abklatsch um die Ecke. In The Mummy, dessen Zusatztitel Bride of the Dead kurzfristig verworfen wurde, kommt ein Ägyptologe in den Besitz eines verfluchten Amuletts der Braut der Toten und wird daraufhin zur Zielscheibe eines Tech-Milliardärs, der glaubt, dass dieses altägyptische Mumienartefakt verbotene Magie birgt, die einen tödlichen Mumienfluch entfesseln und das Geheimnis des ewigen Lebens enthalten könnte. Wie man es eben von uralten verfluchten Amuletten kennt.
The Asylums The Mummy wurde vom Newcomer Maurice Chauvet geschrieben und inszeniert. Wie so häufig in The Asylums Filmen, spielt eine Genreveteranin eine Nebenrolle in dem Film. Diesmal ist es Lisa Zane, die in Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6 Freddy Kruegers Tochter spielte und sich ihrem Vater erfolgreich stellte. Weitere Rollen in dem Film übernehmen Jon Jacobs, Apoorva Mittra und Sheba Jade.
In den USA ist The Mummy bereits Anfang April digital erschienen. Einen deutschen Starttermin hat der Film noch nicht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann, wie eigentlich alle The-Asylum-Mockbuster in letzter Zeit, von Lighthouse Home Entertainment veröffentlicht werden. Unten findet Ihr den US-Trailer zu dem Film, der genauso trashig aussieht, wie man es von ihm erwartet.
Quelle: The Asylum















