Quelle: Latino Review

Während das Marvel Cinematic Universe bereits sehr weit fortgeschritten ist und Marvels Kinoplan bereits die dritte Phase erreicht hat, steckt Warners Filmuniversum basierend auf DC Comics noch in den Kinderschuhen. Doch das soll sich schon sehr bald ändern. Nach dem Release von Batman v. Superman: Dawn of Justice, in dem zahlreiche DC-Helden neben den titelgebenden Charakteren vorgestellt werden sollen, geht es Schlag auf Schlag. Über die nächsten fünf Jahre soll ein Tsunami an DC-Adaptionen über uns hereinbrechen, denn Warner möchte möglichst schnell mit Disney aufholen. Also wird nicht lange herumgefackelt und während es bei Marvel fünf Einzelfilme gedauert hat, bis die Helden in The Avengers zusammenkamen, werden es bei Warner/DC nur vier sein (Man of Steel, Batman v. Superman, Suicide Squad, Wonder Woman), bis die Superheldentruppe in Justice League geschlossen auftritt.

Doch natürlich plant Warner auch weit jenseits des großen Ensemble-Events und eins der Highlights der künftigen Programms ist der neue Solo-Auftritt von Batman, der Gerüchten zufolge den Titel The Batman tragen und voraussichtlich 2019 in die Kinos kommen soll. Während das tatsächlich nur Gerüchte sind, scheint er sehr wahrscheinlich (laut einigen sehr zuverlässigen Quellen), dass Ben Affleck den Fledermausmann nicht nur spielen, sondern den Film auch inszenieren und das Drehbuch gemeinsam mit Geoff Johns schreiben wird.

Offizielle Details gibt es zum nächsten Batman-Film noch keine, dafür aber jede Menge Gerüchte. Eins sprach davon, dass der Film die „Red Hood“-Storyline aus den Comics verarbeiten würde, in der Batmans tot geglaubter Partner Jason Todd – bekannt als Robin – sich als quicklebendig herausstellt und ein düsteres Alter Ego als brutaler Antiheld Red Hood annimmt.

Das neue Gerücht stammt von Latino Review und obwohl ich, wie immer, den Lesers ans Herz legen möchte, solche Gerüchte immer mit einer Prise Salz zu betrachten, muss man auch zugeben, dass Latino Review zumindest hinsichtlich eines Solo-Batman-Films, der von Affleck als Regisseur inszeniert werden würde, scheinbar Recht hatte. Das Online-Portal berichtet jetzt, dass Affleck namhafte Unterstützung in dem Film bekommen wird, und zwar von Will Smith als Deadshot, den wir nächstes Jahr in Suicide Squad sehen werden. Es soll eine große Rolle werden (kein Wunder, denn Smith lässt sich ungerne zu einer Nebenfigur degradieren, es sei denn sein Sohn spielt mit), in einem Szenario nach der Formel The Good, the Bad and the Ugly (Originaltitel von Zwei glorreiche Halunken). Welche Position Deadshot in dieser Konstellation einnehmen wird, kann man sich vermutlich denken. Als reinen Bösewicht wird das DC Universum ihn vermutlich nicht einsetzen nach allem, was man über seinen Part in Suicide Squad weiß.

Dass auch in den Solo-Filmen von Comichelden andere große Charaktere aus dem Universum auftauchen und so die Vernetzung zwischen den Filmen fördern, hat Marvel bereits verinnerlicht. So werden fast alle Avengers in Captain America The First Avenger: Civil War auftreten und auch in Thor: Ragnarok soll der Donnergott Gesellschaft von Hulk bekommen. Es macht also durchaus Sinn, dass auch bei DC-Verfilmungen solche „Überschneidungen“ häufig vorkommen.

Bevor Batman die Leinwand für sich haben wird, wird er sie mit Superman und anderen DC-Helden teilen. Unseren ersten Eindruck von Affleck als Batman können wir uns im März in Batman v. Superman: Dawn of Justice (24.03.) verschaffen. Trotz meiner anfänglichen Skepsis haben die Trailer mich immer mehr davon überzeugt, das Affleck die Rolle eines älteren, verbitterten Batman gut meistern könnte. Will Smith als Deadshot sehen wir wiederum erst im August 2016 (18.08.)