X-Men Rogue Cut Laufzeit

Quellen: British Board of Film Classification, Bryan Singer Twitter

X-Men – Zukunft ist Vergangenheit war einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus dem letzten Jahr und der beste X-Men-Film seit Bryan Singers X-Men 2. Nichtsdestotrotz besitze ich den Streifen noch nicht auf DVD oder BluRay. Der Grund: die vom Produzent und Drehbuchautor Simon Kinberg vergangegen Oktober versprochene Langfassung, die den Titel "Rogue Cut" trägt und laut Kinberg 2015 veröffentlicht werden soll. Der Zusatztitel der Fassung kommt nicht von ungefähr, denn der Hauptbestandteil der neu eingefügten Szenen soll eine Nebenhandlung sein, in der Patrick Stewart und Ian McKellen als Professor X und Magneto gemeinsam Rogue (Anna Paquin) aus den Fängen der Sentinels befreien. Die Szenen wurden aus der Kinofassung gänzlich herausgenommen und so tritt Paquin in dem Film lediglich wenige Sekunden lang auf, obwohl ihrer Figur im Vorfeld sogar ein Charakterposter spendiert bekommen hat. Ich würde zwar nicht so weit gehen, zu behaupten, ihre Figur hätte in dem Film wirklich gefehlt, doch wie schon bei Shawn Ashmores Iceman, hätte ich ein Wiedersehen schön gefunden.

Doch Rogues Szene soll nicht das einzige zusätzliche Material sein, das der "Rogue Cut" enthalten sollte. Kinberg blieb zwar bei den Details vage, versprach aber eine mehr als zehn Minuten längere Fassung. Das wurde den in der Kinofassung 131 Minuten langen Film zu dem mit Abstand längsten Eintrag in der X-Men-Reihe machen. Zwar wissen wir immer noch nicht, wann der "Rogue Cut" zu X-Men – Zukunft ist Vergangenheit uns erwartet, doch wir haben nun präzisere Informationen zu der Laufzeit – und es klingt noch besser als erwartet!

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Es begann damit, dass die British Board of Film Classification, das britische Pendant zu hiesigen FSK, das häufig als erste Quelle für viele Filmlaufzeiten dient, den "Rogue Cut" mit einer Laufzeit von 142 Minuten und 37 Sekunden gelistet hat. Das wäre knapp 11 Minuten länger als die bisherige Fassung. Diesmal scheint das BBFC aber etwas daneben gelegen zu haben, denn Regisseur Bryan Singer korrigierte deren Angabe prompt per Twitter:

Ganze 17 Minuten länger soll der "Rogue Cut" laufen und damit knapp zweieinhalb Stunden. Zwar unterstützte ich nicht generell die Tendenz, dass immer mehr Blockbuster heutzutage eine epische Laufzeit aufweisen, doch gerade bei einem Film mit einem so riesigen Ensemble, denke ich, dass die Langfassung tatsächlich sehr bereichernd sein kann. Jetzt hoffe ich nur noch, dass 20th Century Fox die Fans nicht mehr lange hinhält.