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Quelle: Deadline

Seit "This Is Us – Das ist Leben" gezeigt hat, dass viele Fernsehzuschauer mehr an alltäglichen, emotionalen Geschichten aus dem echten Leben als an Verschwörungen, Superhelden oder Actionszenarios interessiert sind, wird versucht, diesen überwältigenden Erfolg zu widerholen. ABC hat die ähnlich angelegte Serie "A Million Little Things" produziert, die trotz mittelmäßiger Quoten immerhin eine zweite Staffel bekommen hat. NBCs Versuch, den eigenen "This Is Us"-Erfolg zu replizieren, ist jedoch gescheitert. "The Village", eine warmherzige Serie über die sehr enge Gemeinschaft eines Apartmentkomplexes in Brooklyn, dem die Serie ihren Titel zu verdanken hat, wurde vom Sender nach einer 13-teiligen Staffel eingestellt.

Dabei setzte NBC durchaus Hoffnungen in die Dramaserie. So bekam sie in den ersten Folgen sogar Starthilfe von "This Is Us" selbst, die im Vorprogramm lief. Dennoch kam "The Village" nie über 5 Millionen Zuschauer pro Folge hinaus. Wahrscheinlich reicht den Zuschauern auch einfach eine Serie, die Geschichten aus dem wirklchen Leben erzählt und dabei immer wieder auf die Tränendrüse drückt. Man will ja auch nicht zu viel Realität beim Unterhaltungsprogramm haben. Die mittelprächtigen Kritiken taten den Rest und "The Village" gesellt sich zu "Mr. Griffin", "Life in Pieces", "Speechless" und anderen in dieser TV-Saison abgesetzten Serien.

Eine Vorschau auf "The Village" findet Ihr unten: