Mel Gibson Rothchild

Links: Mel Gibson in Daddy’s Home 2 © 2017 Paramount Pictures
Rechts: Shia LaBeouf in Borg/McEnroe © 2017 Nordisk Film

Quelle: The Hollywood Reporter

Shia LaBeouf (Transformers) und Mel Gibson (Braveheart), zwei Schauspieler, die in den letzten Jahren weniger durch ihre Arbeit und mehr durch ihr öffentliches Image dank Ausrastern, kuriosen Auftritten oder Alkoholproblemen aufgefallen sind, werden in der schwarzen Komödie Rothchild Enkel und Großvater spielen, die jedoch nicht gerade durch familiäre Liebe verbunden sind.

LaBeouf spielt in dem Film Becket Rothchild, den unehelichen Sohn einer Mutter, die mit einem Jazzmusiker durchgebrannt ist und deshalb aus ihrer extrem wohlhabenden Rothchild-Familie verbannt wurde. Aus diesem Grund wird Becket im Leben das verwehrt, was ihm seiner Ansicht nach zusteht. Der erwachsene, intelligente und charismatische Becket nimmt sich vor, sein Geburtsrecht einzufordern. Doch zwischen ihm und dem Vermögen der Familie befinden sich neun Rothchild-Verwandte, darunter sein teuflischer Großvater Whitelaw, gespielt von Mel Gibson. Da Becket den Vorteil hat, dem Rest der Familie völlig unbekannt zu sein, manövriert er sich ihre Welt der Superreichen und sorgt dafür, dass einen nach dem anderen "Unfälle" treffen. Das einzige, was ihm im Weg steht, ist Liebe, sowohl eine alte als auch eine neue.

Regie führt bei Rothchild Jon S. Baird, der bereits die großartige Irwine-Welsh-Verfilmung Drecksau und das Laurel-und-Hardy-Biopic Stan & Ollie inszenierte. Rothchild wird sein dritter Film, der auf einen ähnlich bitterbösen Spaß wie Drecksau hoffen lässt. Die beiden Darsteller kann ich mir in ihren jeweiligen Rollen jedenfalls sehr gut vorstellen.