Shadowhunters Staffel 4

Quelle: Freeform

Fangen wir mal mit der schlechten Nachricht an: US-Spartensender Freeform und Constantin Film, die deutsche Produktionsfirma und Rechteinhaber an Cassandra Clares "Chroniken der Unterwelt", haben gemeinsam beschlossen, keine vierte Staffel von "Shadowhunters" zu produzieren. Die Entscheidung kommt etwa drei Wochen nachdem die erste Hälfte der dritten Staffel mit einem heftigen Cliffhanger endete. Schuld an dem Ende der Serie dürften zumindest zum Teil die recht miserablen Einschaltquoten der Serie in den USA sein. Keine Folge der dritten Staffel erreichte eine halbe Million Zuschauer. Die Serie war von Anfang an kein großer Quotenhit für Freeform, doch der internationale Vertriebsdeal mit Netflix machte das wieder wett, zumindest bislang.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: im Gegensatz zum nie fortgesetzten Kinofilm Chroniken der Unterwelt – City of Bones wird "Shadowhunters" die Fans von Clary, Jace und anderen Schattenjägern nicht mit einem offenen Ende zurücklassen. Dafür hat sich Freeform eingesetzt und die zweite Staffelhälfte, die ursprünglich aus zehn Episoden bestehen sollte, um zwei weitere Folgen verlängert. Diese werden ein zweiteiliges Finale-Event bilden und sollen der übernatürlichen Serie einen würdigen Abschluss bieten.

Die 12 verbleibenden Folgen von Staffel 3, betitelt als "Shadowhunters: The Final Hunt", werden erst im Frühjahr 2019 ausgestrahlt bzw. hierzulande bei Netflix wöchentlich veröffentlicht werden. Angesichts der reichhaltigen Vorlage-Romane von Cassandra Clare ist es vielleicht leicht enttäuschend für die Fans, dass die Serie schon so schnell endet, doch man sollte dafür dankbar sein, dass es ein echtes Ende geben wird. Die meisten Serienjunkies haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Lieblingsserie mittendrin ohne jegliche Auflösung endete. Dieses Schicksal bleibt "Shadowhunters"-Fans zum Glück erspart. Von Clares Romanen ist die Serie sowieso schon deutlich abgewichen. Es sollte daher problemlos möglich sein, ein rundes Ende hinzubekommen, ohne allzu viele Fragen unbeantwortet zu lassen.