US-Einschaltquoten: "Chicago Fire" erreicht Zuschauerrekord, "Riverdale" sinkt auf neues Serientief

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Chicago Fire Staffel 8 Finale

Links: Taylor Kinney und Miranda Rae Mayo in "Chicago Fire" © 2020 NBCUniversal Media, LLC
Rechts: KJ Apa und Lili Reinhart in "Riverdale" © 2020 The CW Network, LLC. All Rights Reserved

Quelle: ShowBuzzDaily

Millionen von US-Amerikanern verbringen aktuell aufgrund der Corona-Krise viel Zeit zu Hause und während die Auswirkungen auf die Wirtschaft und viele Betriebe verheerend sind, gibt es auch Bereiche, die von aktuellen Umständen profitieren. Neben den Streaming-Anbietern gehören dazu auch reguläre Fernsehsender, deren Serien die besten Einschaltquoten seit langer Zeit erzielen, da die Menschen reichlich Zeit haben, um die Ausstrahlungen live zu sehen.

Zu den erfolgreichsten Serien in der Corona-Zeit gehört das "Chicago"-Trio "Fire", "P.D." und "Med". Die Produktion der drei Serien war leider auch von dem Shutdown betroffen, sodass alle drei ihre jeweiligen Staffeln letzte Woche schon nach 20 anstelle der geplanten 22 Folgen endeten. Zum Abschluss gab es aber noch einmal fantastische Quoten, insbesondere bei "Chicago Fire". Die Mutterserie verbuchte mit 9,5 Millionen Gesamtzuschauern einen Anstieg von 5% gegenüber der Vorwoche und erzielte die höchste Zuschauerzahl in der achtjährigen Geschichte der Serie! Zuvor hielt die zehnte Folge der zweiten Staffel mit 9,3 Millionen Zuschauern den Rekord. Gegenüber dem Finale der 7. Staffel legte "Chicago Fire" um satte 26% zu. In der werberelevanten Zielgruppe 18-49 lag "Fire" auf Vorwochenniveau und erreichte 1,2 Millionen Zuschauer.

Aber auch die anderen beiden "Chicago"-Serien zeigten sich sehr stark. "Chicago Med" legte leicht zu und erreichte mit 9,3 Millionen Zuschauern die zweithöchste Quote der aktuellen Staffel. Gegenüber dem vierten Staffelfinale ging es um 24% hinauf. In der relevanten Zielgruppe verlor die Krankenhausserie jedoch 8% und lockte 1,1 Millionen 18- bis 49-Jährige vor die Fernseher. "Chicago P.D." war stabil und erreichte mit 7,8 Millionen Zuschauern die höchste Quote der Serie für eine Folge ohne Crossover seit vier Jahren. Das Staffelfinale lag 19% über dem Vorjahr. In der Zielgruppe 18-49 war die Serie mit 1,1 Millionen Interessierten unverändert. Kein Wunder, dass NBC drei weitere Staffeln von jeder der drei Serien bestellt hat.

Deutlich schlechter sah es bei The CW für "Riverdale" aus. Die Serie kehrte nach einer einmonatigen Pause zurück und baute 18% ab. Nur noch 540,000 Gesamtzuschauer schalteten ein, ein neues Rekordtief der Serie. In der relevanten Zielgruppe 18-49 waren es wieder 200,000 Fans. "Nancy Drew" beendete die erste Staffel ebenfalls mit einem Serientief und erreichte nur noch 490,000 Zuschauer (-11%). In der werberelevanten Zielgruppe war sie stabil aber schwach mit 100,000 Zuschauern.

"Die Goldbergs" war unverändert und lockte 4,4 Millionen US-Amerikaner vor ihre Fernseher, davon wieder 900,000 in der Zielgruppe 18-49. Spin-Off "Schooled" war nach Gesamtzuschauern stabil und erreichte 3,3 Millionen, steigerte sich aber in der Zielgruppe um 17% auf 700,000 Zuschauer zwischen 18 und 49. "American Housewife" erreichte im Anschluss 3,1 Millionen Gesamtzuschauer und war stabil. In der Zielgruppe 18-49 waren es 600,000 Zuschauer (-14%). "Single Parents" kehrte aus der Pause mit 2,5 Millionen Zuschauern (+10%) zurück, der höchsten Quote seit Anfang Januar. In der Zielgruppe 18-49 erreichte die Sitcom eine halbe Million Zuschauer und war stabil.