Barbie Margot Robbie

Margot Robbie in Barbie © 2022 Warner Bros. Pictures

Quelle: Warner Bros. Pictures

Mehr als sechs Jahrzehnte lang haben die Barbie-Puppen von Mattell mehrere Generationen von kleinen Mädchen begeistert auf der ganzen Welt begeistert. Nächstes Jahr kommt Barbie in ihrem ersten Realfim in unsere Kinos. Nachdem mit Amy Schumer und Anne Hathaway einige etwas ungewöhnliche Kandidatinnen im Gespräch für die Hauptrolle waren, übernahm die Rolle schließlich die Australierin Margot Robbie (The Wolf of Wall Street), die zumindest optisch geradezu prädestiniert dazu schien, die Kultpuppe zu spielen.

Obwohl die Dreharbeiten zum Barbie-Film erst seit dem letzten Monat in London laufen und der Film erst in mehr als einem Jahr, am 21.07.2023, in die nordamerikanischen Kinos kommen soll, hat Warner jetzt das erste Bild von Robbie als Barbie enthüllt und es ist… perfekt:

Natürlich kann es keinen Barbie-Film ohne Ken geben und die Rolle dieses perfekten Partners übernimmt Ryan Gosling, der u. a. in Crazy, Stupid, Love seine Qualifikationen als absoluter Frauenttraum unter Beweis gestellt hat. Die restliche Besetzung des Barbie-Films ist ebenfalls traumhaft. Kate McKinnon (Bad Spies), Alexandra Shipp (X-Men: Apocalypse), America Ferrera ("Superstore"), Issa Rae ("Insecure"), Simu Liu (Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings), Michael Cera (Juno), Emma Mackey ("Sex Education") und Will Ferrell (Anchorman) als CEO eines Spielwarenherstellers ergänzen eine der interessantesten Besetzungen des nächsten Jahres.

Eine Barbie-Verfilmung in der modernen Welt ist keine einfache Angelegenheit. Die Puppe war und bleibt ein großer Bestandteil der Kindheit von Millionen von Menschen. Zugleich hat sie sehr lange ein unrealistisches Schönheitsideal propagiert, das mit der Zeit zu Recht immer mehr in Frage gestellt wurde. Das Wort "Barbie" wurde synonym mit einem bestimmten Aussehen und Auftreten und es sind bestimme Erwartungen, die mit Barbie einhergehen. Genau diese will Produzentin und Hauptdarstellerin Margot Robbie untergraben, die sich bereits dafür eingesetzt hat, dass ihre Figur Harley Quinn in Birds of Prey nicht mehr so sexualisiert wird wie im Vorgänger Suicide Squad.

Der großen Herausforderung eines zeitgemäßen Barbie-Films stellt sich eine der erfolgeichsten Regisseurinnen unserer Zeit. Greta Gerwig, dessen letzten beiden Filme Lady Bird und Little Women als "Bester Film" bei den Oscars nominiert waren, schrieb das Drehbuch gemeinsam mit ihrem für anspruchsvolle Indie-Filme bekannten Partner Noah Baumbach und führt bei Barbie Regie. Bei ihr sollte die Puppe wirklich in guten Händen sein.

Doch wovon handelt der Barbie-Kinofilm? Da wird es direkt interessant: In dem Streifen wird eine Puppe aus dem "Barbieland" ausgestoßen, weil sie nicht perfekt genug ist. Damit beginnt ihr Abenteuer in der realen Welt.

Ich bin aufrichtig gespannt, was Gerwig und Robie aus der zugegebenermaßen etwas vorbelasteten Materie machen werden. Einen deutschen Kinostart hat Barbie noch nicht, doch er wird auch nächsten Sommer erfolgen.