Quelle: Channel 4

Kaum eine britische Serie hat letztes Jahr für so viel Furore gesorgt wie die britische Verschwörungs-Serie "Utopia", die u. a. wegen ihres hohen Gewaltgehalts für eine Kontroverse in ihrer Heimat gesorgt hat. Die Meinungen der Zuschauer zu der überstilisierten Serie sind gespalten, doch die meisten sind sich darüber einig, dass sie ein frischer Wind in der modernen Serienlandschaft war, in der man meint, schon nahezu alles gesehen zu haben.

So erfolgreich und faszinierend ist die Mystery-Serie, dass es nicht lange dauerte, bis man auch auf der anderen Seite des Teichs darauf aufmerksam geworden ist. Im Februar wurde bekannt, dass David Fincher und die "Gone Girl"-Autorin Gillian Flynn "Utopia" fürs HBO adaptieren sollen. Das ist doch ein Remake, das sich anzuschauen durchaus lohnen könnte

Bis dahin können die "Utopia"-Fans aber erst einmal auf die zweite Staffel gespannt bleiben, deren Ausstrahlung am 2. Juli auf dem britischen Channel 4 beginnt. Diese steht ganz im Stile der vorangegangenen Staffel und vermischt gekonnt Spannung mit Exzentrik.

Ein paar Worte zu der Handlung der Serie: in “Utopia” werden fünf Fremde durch das Manuskript zum legendären Graphic Novel “The Utopia Experiments” zusammengebracht und daraufhin von einer geheimen tödlichen Organisation namens “The Network” verfolgt. Als Mitglieder eines Online-Forums für Fans von Comics, beschließen sie, sich zu treffen, als einer der fünf in Besitz des Manuskripts gelangt. Drei der Foren-Mitglieder treffen sich in einem Pub, während das vierte vorher von zwei Network-Killern abgefangen und getötet wird. Der einzige Zeuge ist das fünfte Forum-Mitglied, ein 11-jähriger Junge. Er kann mit dem Manuskript fliehen und schon bald befinden sich alle vier Comic-Fans auf der Flucht vor den Killern des Network.