Links: Tony Jaa in Revenge of the Warrior (2005)
Mitte: Iko Uwais in Headshot (2016)
Rechts: Tiger Chen in Man of Tai Chi (2013)

Quelle: The Hollywood Reporter

Das ist doch mal eine Meldung, die die Herzen aller Fans von Martial Arts in Filmen sofort einige Takte höher schlagen lassen sollte. Actonstars Tiger Chen, Tony Jaa und Iko Uwais werden demnächst erstmals Seite an Seite in einem Film stehen (und vermutlich auch fallen, treten, schlagen und springen). Chad Stahelski, der Co-Regisseur von John Wick und alleinige Regisseur von dessen Sequel John Wick: Kapitel 2, wird das schlagkräftige Trio in Triple Threat in Szene setzen. Die US-amerikanisch-chinesische-Co-Produktion handelt von einem chinesischen Martian-Arts-Künstler, der nach Mexiko reist, um seine Ex-Frau und seinen Sohn zu retten, die von einem Drogenkartell verschleppt wurden. Im Prinzip ist es also eine Martial-Arts-Version von Taken, doch bei diesen Stars ist die Originalität des Plots wirklich nebensächlich.

Wer das asiatische Martial-Arts-Kino der letzten 10-15 Jahre verfolgt hat, dem werden die drei Namen auf jeden Fall ein Begriff sein. Der thailändische Muay-Thai-Kämpfer Tony Jaa erlangte als erster der drei weltweite Bekanntheit dank seinen Auftritten in den Actionkrachern Ong-Bak und Revenge of the Warrior. In den USA spielte er bereits in Fast & Furious 7 mit und wird demnächst an der Seite von Vin Diesel in xXx: Die Rückkehr von Xander Cage zu sehen sein. Tiger Chen, der vermutlich am wenigsten bekannte der drei, ist ein langjähriger Trainer, Freund und Mentor von Keanu Reeves und spielte in dessen Regiedebüt Man of Tai Chi die Hauptrolle. Eine Nebenrolle übernahm in jenem Film auch der indonesische Star Iko Uwais, der aber hauptsächlich für seinen grandiosen Einsatz in The Raid und dessen Fortsetzung bekannt ist. Es ist eine bereits wahre Freude, diesen Martial-Arts-Granaten einzeln in Aktion zuzusehen. Die Vorstellung, sie in einem Actionfilm gemeinsam zu sehen, lässt mich bereits breit grinsen. Mit Chad Stahelski hat das Projekt auch genau den richtigen Regisseur, denn mit John Wick bewies er ein tolles Händchen für virtuose Action und als langjähriger Stuntman (er sprang auch als Double für Brandon Lee nach dessen Tod bei The Crow ein) weiß er bestens, was gute Action ausmacht.

Fazit: vormerken!