Ulrich Thomsen in „Banshee“ (2013) © Cinemax

Quelle: Entertainment Weekly

Ulrichs Thomsens Zeit als Kai Proctor, Gangsterboss und neuerdings Bürgermeister in der Actionserie „Banshee“, neigt sich dem Ende zu. Noch nächsten Monat läuft die Serie nach vier Staffeln bei Cinemax aus. Doch der charismatische Däne, der mir bislang als Neonazi in Adams Äpfel am besten in Erinnerung geblieben ist, hat sich schon eine neue Anstellung gesichert. Und weil Schubladen-Casting nicht aus der Mode gekommen ist, darf er wieder einmal den Bösen spielen. In der Thrillerserie „The Blacklist“ wird er einen weiteren Feind darstellen, den James Spaders Raymond „Red“ Reddington sich während seiner Laufbahn als Krimineller gemacht hat. Sein Charakter heißt Alexander Kirk und wird in den letzten drei Folgen der dritten Staffel auftreten sowie in mindestens acht Episoden der vierten. Er wird also zum nächsten großen Bösewicht der Serie. Kirk ist ein international tätiger Geschäftsmann, der ein Energie-Unternehmen leitet und seine Macht und seine Ressourcen dazu einsetzt, um zu einem Schlag gegen seinen langjährigen Gegner Red auszuholen. Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die mit Lügen und Verrat belastet ist und Kirk weist außerdem eine Verbindung zu einem von Reds dunkelsten und schockierendsten Geheimnissen auf. Der Charakter wird als hochintelligent und als jemand mit klaren Prinzipien beschrieben. Thomsen an Bord zu haben, ist auch jeden Fall ein Coup für die Serie.

Die vierte Season von „The Blacklist“ ist bereits bewilligt. Daneben ist eine Ablegerserie in Arbeit, in der Famke Janssen die Hauptrolle übernehmen soll. Diese hat jedoch noch kein offizielles grünes Licht.