96 Hours Taken Serie

Quelle: NBC

Etwa acht Jahre nachdem Liam Neeson seine Karriere neu erfand und in reifen Jahren plötzlich zum gefragten Actionstar wurde, kommt die chronologisch verwirrende Prequelserie zu seiner Filmreihe 96 Hours – Taken ins Fernsehen. Nachdem sich NBC mit der von Luc Besson produzierten und von Alex Graves ("Game of Thrones") inszenierten Pilotfolge zur Serie zufrieden zeigte, hat die "Taken"-Serie jetzt offiziell grünes Licht erhalten und soll zur Midseason (also vermutlich irgendwann im ersten Quartal von 2017) beim Sender Premiere feiern. Von Verwirrung ist zu sprechen, weil die TV-Serie von den jungen CIA-Jahren von Liam Neesons Charakter Bryan Mills handelt, dennoch aber in der Gegenwart spielt, wie die Filme. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die Psycho-Prequelserie "Bates Motel", also warum eigentlich nicht.

"Taken" spielt 30 Jahre vor den Ereignissen der Filme und erzählt die Geschichte des jungen und lebenshungrigen ehemaligen Green Beret Bryan Mills (Clive Standen), dessen Leben von einer persönlichen Tragödie erschüttert wird (ob jemand, der ihm nahesteht, entführt wird?!). Um den Verlust zu bewältigen und Rache auszuüben, schließt er sich der CIA an und erwirbt all die besonderen tödlichen Fähigkeiten, die Neeson in den Kinofilmen so eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Neben Clive Standen spielt in der Serie auch Jennifer Beals ("The L Word") eine Hauptrolle. NBC hat jetzt das erste Banner zur Serie (Artikelbild oben), ebenso wie die drei ersten Fotos des "Vikings"-Stars Standen als Bryan Mills veröffentlicht, auf denen er tatsächlich wie ein jüngerer Lookalike von Neeson aussieht. Von seiner Frisur über die Haltung bis zur Gestaltung des Posters wurden keine Mühen gescheut, um die Ähnlichkeit zu den Filmen möglichst sichtbar zu machen. Und dennoch: es gibt nur einen Liam Neeson.
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Fotos © NBC/Cristos Kalohoridis