Quelle: Jagged Edge Productions

Also, wir haben dieses Jahr schon über Filme mit russischen Menschenhaien auf dem Mond, einem über ein Ouija-Brett heraufbeschworenen riesigen Hai-Dämon, der gegen einen Tarot-Alligator kämpft, und einem singenden Krokodil berichtet, ebenso wie über eine geplante Pac-Man-Realverfilmung. Doch nichts davon hat auch nur annähernd das Level der Bizarrheit wie der Winnie-Puuh-Horrorfilm Winnie the Pooh: Blood and Honey, den der britische Regisseur Rhys Frake-Waterfield dieses Jahr dank abgelaufenem Urheberrecht an A. A. Milnes Originalgeschichte über den Bären Puh und seinen Freund Ferkel drehen durfte. Während Milnes erstes Pu-Buch im Public Domain ist, musste Frake-Waterfield genau darauf achten, nicht in Konflikt mit Disneys Winnie-Puuh-Zeichentrick zu kommen. An diesen werden bei dem Film aber sowieso die wenigsten denken, wenn sie die grotesken, erwachsenen Versionen von Puuh und Ferkel mit Hammer und Beil sehen.

Produktionsfirma Jagged Edge Distribution hat den ersten offiziellen Trailer zu Winnie the Pooh: Blood and Honey veröffentlicht und er ist genauso schräg, wie man es vermuten würde. Obwohl die Vorstellung eines Winnie-Puuh-Horrrofilms so bizarr klingt, dass man vielleicht eine Horrorkomödie vermuten würde, ist der Trailer erstaunlich ernst und düster, wobei er sein niedriges Budget und die mäßig talentierten Schauspieler nicht gerade überspielen kann. Aber niemand hat etwas Anderes erwartet, oder?

In dem Film kehrt der erwachsene Christopher Robin in den Hundert-Morgen-Wald zurück, um seine alten Freunde zu besuchen, die er zurückgelassen hat, als er an die Uni ging. Plötzlich mussten sich Winnie und Ferkel selbst essen beschaffen und nachdem sie I-Aah aus Hungernot heraus verspreist hatten (im Trailer sieht man sein Grab), kehrten sie zu ihren wilden tierischen Wurzeln zurück und haben begonnen, ihr Essen zu jagen. Auch Christopher Robin, der sie ihrem Schicksal überlassen hat, sind sie dabei gar nicht gut zu sprechen.

Winnie the Pooh: Blood and Honey wurde innerhalb von nur zehn Tagen im Mai abgedreht und nachdem die Bekanntgabe des Projekts für massives Interesse gesorgt hat, arbeiten der Regisseur und sein Team auf Hochtouren, um den Film schnellstmöglich fertigzustellen und herauszubringen. Einen Veröffentlichungstermin hat er noch nicht.