Quelle: E-Online, The Playlist

Es sieht nicht gut aus um die Fortsetzung zu David Finchers hochgelobter Romanverfilmung Verblendung. Schon lange steht die Frage im Raum, wann das Sequel zum 2011 erschienen Film endlich kommt, nun redet Rooney Mara, die in der Umsetzung des ersten Teils der gefeierten Millennium-Trilogie von Stieg Larsson in die Rolle der Lisbeth Salander schlüpfte und für ihre Performance eine Oscarnominierung erhielt, Klartext über die tatsächlichen Chancen für den nächsten Films der Reihe: (Aus dem Englischen)

Ich glaube nicht, dass es passieren wird. Ich bin traurig, dass es vorbei ist, aber es sieht einfach nicht so aus, als würde es noch kommen.

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Das nenne ich mal ein klar ernüchterndes, wenn auch sehr ehrliches Statement. Mara scheint sich sehr sicher zu sein, dass Verdammnis nicht mehr kommen wird, oder zumindest nicht mit ihr. Doch könnte eine Fortsetzung wirklich ohne sie funktionieren? Das bezweifle ich mal sehr stark, denn sie war die wichtigste Darstellerin des ganzen Films. Und trotz all der Zeit, die seit Verblendung vergangen ist, und den wenig guten Neuigkeiten, die uns zur weiterführenden Planung erreichten, kommt die Botschaft doch irgendwie sehr plötzlich daher. Noch im September 2014 redete David Fincher darüber, dass ein Drehbuch basierend auf der Buchvorlage gerade in Arbeit sei. Er beteuerte, dass er vollstes Vertrauen in eine Fortsetzung habe, da Sony hohe Summen in die Rechte und das Skript gesteckt hätte, redete sogar von einem großen Potenzial, da man sich von der Romanvorlage entfernen wolle.

Ob Verdammnis nun kommen wird oder nicht, liegt aber natürlich letztlich nicht in Rooney Maras Hand, nur sollte man nicht noch weiter Zeit vergeuden, denn wenn dieses Jahr nichts Konkretes mehr passiert sehe ich wirklich schwarz, allein schon weil natürlich auch ein dritter Teil gemacht werden müsste, und ja auch die Darsteller mit der Zeit altern oder irgendwann vielleicht keine Lust mehr haben. Schade wäre es trotzdem, würde man die Reihe einfach aufgeben.