Quelle: Bazelevs

Private Flugdrohnen sind inzwischen bezahlbar und daher im Sommer in den Parks keine Seltenheit. Warum auch nicht, die Hi-Tech-Luxusgüter bereiten durchaus Spaß. Aber habt Ihr Euch schon mal gefragt, was passiert, wenn eine solche Flugdrohne vom Geist eines sadistischen Serienkillers besessen wird? Nein? Ähm, okay. Ich auch nicht. Regisseur und Drehbuchautor Jordan Rubin, der uns 2014 mit der herrlichen Trashperle Zombeavers beglückte, offenbar schon. Vielleicht hat er sich nach einer langen Chucky-Filmnacht überlegt, wie es wäre, wenn Charles Lee Ray seine schwarze Seele nicht in eine Puppe, sondern in ein kleines Flugobjekt verpflanzt hätte. Denn die Ähnlichkeit der Ausgangssituation zwischen Chucky und The Drone ist frappierend.

In The Drone überträgt ein Serienkiller kurz vor seinem Tod sein Bewusstsein in einen Quadrocopter und fliegt davon, um das frisch verheiratete Paar Rachel (Alex Essoe aus Starry Eyes) und Chris (John Brotherton) zu terrorisieren. Wie man im Trailer auch sieht, hat die Drohne auf jeden Fall auch eine lüsterne Spanner-Ader. Die Vorschau beginnt clever wie eine generische Produktwerbung, bevor es plötzlich ans Eingemachte geht:

Drohnen kamen bereits in einigen modernen Horrorfilmen zum Einsatz, darunter im Poltergeist-Remake und in Blair Witch. Erstmals wird die Drohne selbst jedoch zur Bedrohung.

Produziert wurde The Drone von Timur Bekmabetovs (Wanted) russischer Produktionsfirma Bazelevs, die aus moderner Technik gerne Horrorszenarien entwickelt. Das Unternehmen produzierte auch die Kinohits Unknown User und Searching.

The Drone wird diesen Monat im Rahmen des Independent-Filmfestivals Slamdance seine Weltpremiere feiern. Wann der Film es nach Deutschland schaffen wird, ist noch nicht bekannt.