Supergirl Darstellerin

Milly Alcock in "House of the Dragon" © 2022 HBO

Quelle: Deadline

Supermans Cousine reist aus Westeros an: Die australische Schauspielerin Milly Alcock, die in der ersten "House of the Dragon"-Staffel als junge Rhaenyra Targaryen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, hat sich gegen Mitbewerberinnen Emilia Jones (CODA) und Meg Donnelly ("The Winchesters") durchgesetzt und die begehrte Supergirl-Rolle im DCU von James Gunn und Peter Safran ergattert. Damit wird sie in die Fußstapfen von Melissa Benoist und Sasha Calle treten, die in den letzten Jahren Supergirl im Fernsehen bzw. im Kino verkörpert haben. James Gunn hat die Besetzung inzwischen offiziell bestätigt.

Die finalen Kandidatinnen für die Rolle wurden zum Set von Superman: Legacy in Atlanta eingeflogen und absolvierten klassische Screentests im Supergirl-Kostüm. Alcock war tatsächlich die allererste Schauspielerin, die Gunn im Casting-Prozess für die Rolle vorgeschlagen hatte, und er ist wohl bei seinem Bauchgefühl geblieben. Dass Meg Donnelly bereits Erfahrungen als Supergirls Originalstimme in einigen animierten DC-Projekten hatte, hat sich laut Variety möglicherweise sogar als Nachteil ausgewirkt, da Gunn mit dem kommenden Film weg vom bisherigen braven Supergirl-Image will.

Es wird gemunkelt, dass Alcocks Supergirl ihren ersten kurzen Auftritt bereits nächstes Jahr in Gunns Superman: Legacy absolvieren könnte. Fest steht, dass sie die Hauptrolle in Supergirl: Woman of Tomorrow übernehmen wird, einem der fünf Filme, die Gunn und Safran als Teil von DCUs erstem Kapitel "Gods and Monsters" vergangenen Januar angekündigt haben. Ana Nogueira, die zuvor schon das Drehbuch zum verworfenen The-Flash-Spin-Off mit Calle als Supergirl geschrieben hat, wurde auch für das Skript der brandneuen Version angeheuert, weil Gunn ihre Ansätze und Ideen gefallen haben. Der Film basiert auf Tom Kings gleichnamiger Comicreihe aus den Jahren 2021 und 2022, die Kara Zor-El /Supergirl auf ihren Abenteuern im Weltraum folgte. King wurde von Gunn als einer der Architekten des rebooteten DC-Universums genannt.

Wer die Regie des Films übernehmen wird und wann dieser in die Kinos kommen wird, steht noch nicht fest. Da Alcocks Besetzung jetzt schon bekanntgegeben wurde, nehme ich an, dass es eins der früheren DCU-Projekte werden wird. Andererseits vergingen auch neun Jahre zwischen Ezra Millers Besetzung als The Flash und seinem ersten Solo-Film. Aktuell hat noch keiner der angekündigten DCU-Filme außer Superman: Legacy einen offiziellen Starttermin.

Könnt Ihr Euch Alcock als Supergirl vorstellen oder hättet Ihr lieber einen Film mit Sasha Calle in der Rolle gesehen?