Resident Evil: Kinostart des Reboots nach hinten verschoben

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Resident Evil Reboot Start

© 2021 Sony Pictures

Quelle: Sony Pictures

"Resident Evil", eine der erfolgreichsten Horror-Game-Reihen überhaupt, feiert dieses Jahr ihr 25. Jubiläum. Passend dazu gibt es dieses Jahr nicht nur ein neues Spiel, das unter dem Titel "Resident Evil Village" nächsten Monat erscheinen soll, sondern auch einen neuen Resident-Evil-Kinofilm. Dieser soll im Gegensatz zu den Filmen mit Milla Jovovich den Schwerpunkt deutlich mehr auf die dichte Atmosphäre und die Horroraspekte der frühen Spiele legen und der Vorlage treuer bleiben.

Bis wir uns davon selbst überzeugen können, müssen wir allerdings etwas länger warten. Sony hat den US-Kinostart von Resident Evil: Welcome to Raccoon City (so der offizielle Titel des Films) von Anfang September auf Thanksgiving verschoben, sodass er jetzt am 24.11.2021 in Nordamerika anlaufen wird. Der neue deutsche Starttermin steht noch nicht fest. Immerhin kommt der Film damit weiterhin zum 25. Jubiläum des ersten Spiels heraus, und bis November stehen die Chancen einer regulären Kinoauswertung tatsächlich nicht schlecht.

Das Reboot wurde von Johannes Roberts inszeniert, bekannt für seine Genrefilme wie 47 Meters Down und The Strangers: Opfernacht. Als Vorlage dienten ihm vor allem die ersten beiden Spiele der Reihe. Als Fan ihrer unheimlichen Atmosphäre, wollte er diese auch in den Filmen zur Geltung bringen, wie er in einem Interview erklärte: (aus dem Englischen)

Was ich an den Spielen geliebt habe, war, dass sie einfach verdammt gruselig waren und das ist, was ich auch erreichen wollte. Diese Atmosphäre – es regnet, es ist immer dunkel, es ist unheimlich. Raccoon City ist dieser verfaulte Charakter in dem Film und diese Art Atmosphäre aus den Spielen wollte ich in den Film rüberbringen.

Inspiration bezog er aber auch von Horror-Altmeister John Carpenter:

Ich bin ein Riesenfan von John Carpenter und daran habe ich mich orientiert. Wie er diese klaustrophobische Geschichten der Belagerung erzählt, und ich habe mir Filme wie Assault – Anschlag bei Nacht und The Fog und diese grundverschiedenen Charaktere, die zusammen belagert werden, als filmische Inspiration genommen.

Der Film spielt Ende der Neunziger in der heruntergekommenen Stadt Raccoon City und Kaya Scodelario (Crawl) übernimmt die Hauptrolle als Claire Redfield, einer College-Studentin, die auf der Suche nach ihrem vermissten Bruder nach Raccoon City kommt. Robbie Amell ("The Flash") stellt ihren Bruder Chris Redfield da, ein Mitglied des Elite-Einsatzteams STARS, das nach Raccoon City geschickt wird, um seltsamen Vorkommnissen nachzugehen. Hannah John-Kamen (Ant-Man and the Wasp) verkörpert seine Partnerin Jill Valentine. Weitere Rollen spielen Avan Jogia (Zombieland: Doppel hält besser) als Leon Kennedy, Tom Hopper ("The Umbrella Academy") als Albert Wesker, Lily Gao ("The Expanse") als Ada Wong, Neal McDonough ("Arrow") als William Birkin und Donal Logue ("Gotham") als Chief Brian Irons. Sony hat auch schon die offizielle Inhaltsbeschreibung des Films veröffentlicht, die Ihr unten übersetzt nachlesen könnt:

Einst das blühende Zuhause des Pharmariesen Umberlla Corporation, ist Raccoon City jetzt eine sterbende Stadt im Mittleren Westen. Nach der Abwanderung des Unternehmens ist die Stadt zu einer Einöde geworden, während sich das Böse unter der Oberfläche zusammenbraut. Als dieses Böse entfesselt wird, werden die Stadtbewohner für immer verändert, und eine kleine Gruppe Überlebender muss zusammenarbeiten, um die Wahrheit hinter Umbrella aufzudecken und die Nacht durchzustehen.

Parallel zum Film wird übrigens von Netflix eine von ihm unabhängige "Resident Evil"-Realserie entwickelt, produziert vom "Supernatural"-Schöpfer Eric Kripke.