Die erfolgreichste Paramount+-Serie, die nicht von Taylor Sheridan stammt, hat möglicherweise ihren größten Star verloren – und es ist leider sein eigenes Verschulden!
Gestern berichtete Hollwoods Insider-Portal Puck News, dass Tom Hardy von der Gangsterserie "MobLand – Familie bis aufs Blut" gefeuert wurde. Branchenblatt Variety bestätigte daraufhin die Meldung. Allerdings geht es dabei nicht um die bereits im März fertiggestellte zweite Staffel, in der Hardy als abgebrühter Fixer Harry Da Souza, der für eine traditionsreiche Verbrecherfamilie in der Londoner Unterwelt ganz besondere Probleme löst, zurückkehren wird, sondern um eine noch nicht offiziell bestätigte dritte Staffel. Paramount+ ist nach dem großen Erfolg der ersten Staffel zuversichtlich, dass die Serie auch nach der zweiten Season weitergehen wird, und hat auch ohne grünes Licht als Zeichen des guten Willens ein Autorenteam für Staffel 3 zusammengestellt. Laut Puck News und Variety wurde Hardys Vertrag jedoch nicht verlängert.
Grund für diese abrupte und sicherlich nicht leichtfertige Entscheidung sollen Hardys problematisches Verhalten und Konflikte mit dem Serienautor und -produzenten Jez Butterworth sowie mit der Produktionsfirma 101 Studios gewesen sein. Hardy soll regelmäßig zu spät am Set erschienen sein und soll immer wieder versucht haben, Einfluss auf die Dialoge seines Charakters zu nehmen.
Jedoch scheint die Situation derzeit noch nicht in den Stein gemeißelt zu sein, denn wie The Hollywood Reporter in Berufung auf eine Insider-Quelle berichtet, steht Hardys Entlassung noch nicht endgültig fest, sondern wird intern diskutiert und als mögliche Option ernsthaft erwogen. Wie sein zentraler Charakter aus der Serie herausgeschrieben werden würde, ist unklar. Neben Hardy spielen Pierce Brosnan, Paddy Considine und Oscarpreisträgerin Helen Mirren weitere Hauptrollen in der Serie und Paramount+ ist fest davon überzeugt, dass die Serie auch ohne Hardy erfolgreich bleiben wird.
Hardy ist ein Ausnahmedarsteller, der schon lange für sein intensives Schauspiel, aber auch für seinen schwierigen Umgang am Set bekannt ist. Laut Mad Max: Fury Road-Macher George Miller musste Hardy während der Dreharbeiten zum postapokalyptischen Actioner regelmäßig überredet werden, seinen Wohnwagen endlich zu verlassen. Der Konflikt zwischen Hardy und seiner disziplinierten Leinwandpartnerin Charlize Theron spitzte sich dermaßen zu, dass sie gar nicht mehr miteinander redeten, als der Film seine Premiere feierte.
Quellen: Puck News, The Hollywood Reporter













