Links: Lily James in Mamma Mia! Here We Go Again © 2018 Universal Pictures
Mitte: Ralph Fiennes in Spectre © 2015 MGM/Eon Productions
Rechts: Carey Mulligan in "Collateral" © BBC Two/Netflix

Quelle: The Hollywood Reporter

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Mit Alfonso Cuaróns Roma hat es Netflix endlich geschafft, die breite Anerkennung bei Filmfestivals und Preisverleihungen für einen der eigenen Filme zu bekommen, trotz zahlreicher Widerstände gegen den Streamer in Hollywood. Mit dem Hauptpreis ist es bei den Oscars zwar nichts geworden, aber immerhin gewann der Film den Goldenen Löwen in Venedig und den Regie-Oscar. Auch kommendes Jahr wird Netflix bei den Oscars sicherlich mitmischen, vor allem mit Martin Scorseses Gangsterepos The Irishman und dem bereits mit glühenden Kritiken empfangenen Marriage Story von Noah Baumbach mit Scarlett Johansson und Adam Driver. Der Streaming-Anbieter wird also weiterhin prestigeträchtige Filme produzieren, in der Hoffnung, irgendwann auf einer Stufe mit den regulären Studios gesehen zu werden.

Ein solcher Film könnte Simon Stones (The Daughter) historisches Archäologie-Drama Dig werden. Basierend auf einer wahren Geschichte spielt der Film während des Zweiten Weltkriegs in England und handelt von der jungen Witwe Edith Brown, die den Verdacht schöpft, dass ihr Land Reichtümer unter der Erde enthält, woraufhin sie ihren Grundbesitz zu einer archäologischen Ausgrabungsstätte macht. Carey Mulligan (Drive) spielt Edith. Ralph Fiennes (Schindlers Liste) wurde als Basil Brown besetzt, ein örtlicher Archäologe, der mit ihr zusammenarbeitet, bis er von den Museumskuratoren ins Abseits gedrängt wird.

Neu in Verhandlungen für eine Hauptrolle ist die zauberhafte Lily James (Baby Driver). Sie soll die Archäologie-Studentin Peggy Preston spielen. Sie wird während ihrer Arbeit von der männerdominierten Welt desillusioniert, freundet sich aber mit Edith und Basil an.

Die Besetzung klingt schon mal richtig gut, auch wenn die Geschichte zumindest auf den ersten Blick nicht sonderlich aufregend erscheint. Die Dreharbeiten sollen voraussichtlich Anfang 2020 beginnen.