Inferno Verfilmung

Quelle: Comingsoon

Wer sich kürzlich über unsere Meldung zu den bald anstehenden Dreharbeiten zur dritten Dan-Brown-Verfilmung Inferno gefreut hat, dessen Vorfreude erhält jetzt einen kleinen Dämpfer. Zwar sollen die Dreharbeiten, wie geplant, im April in Italien anlaufen, doch Sony hat den Starttermin des Films um fast zehn Monate verschoben. Ursprünglich sollte der Film am 17.12.2015 in die deutschen Kinos kommen, was ihn in direkte Konkurrenz mit Star Wars: Episode VII gebracht hätte. Der neue Kinostart in Deutschland ist am 13.10.2016. Es ist sicherlich eine weise Entscheidung, einem Megablockbuster wie Star Wars, der alles in seinem Weg niederwälzen wird, auszuweichen. Doch der Grund für die Verschiebung könnte auch ein anderer sein – Zeitknappheit. Ich habe mich schon bei der Ankündigung der Dreharbeiten gewundert, dass der Film trotz Drehstart im April schon acht Monate später in die Kinos kommen sollte. Schließlich handelt es sich hierbei um keine kleine Low-Budget-Produktion, sondern um einen teuren, aufwändigen Film mit vielen Locations. Die Startverschiebung nach 2016 wird Ron Howard genug Zeit geben, den Film in Ruhe fertigzustellen.

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In Inferno wacht Dan Browns Romanheld Robert Langdon mit einer Schussverletzung am Kopf und ohne Erinnerungen an die vergangenen zwei Tage in einem Krankenhaus in Florenz auf. Schnell merkt er, dass jemand es auf ihn abgesehen hat und mit der Hilfe der jungen Ärztin Sienna Brooks muss er das Krankenhaus fliehen und das Rätsel lösen, weshalb man ihn tot sehen will und was das Ganze mit Dante Alighieris “Göttlicher Komödie” zu tun hat. Die Hetzjagd führt Langdon und Brooks natürlich zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten und Kunstwerken von Florenz, wo Langdon wieder verschlüsselte Hinweise enträtselt.

Langdon wird in dem Film abermals von Tom Hanks gespielt. Wer an seiner Seite zu sehen sein wird, ist unbekannt, doch wie schon bei Illuminati werden höchstwahrscheinlich keine weiteren Schauspieler aus den bisherigen Filmen zurückkehren, da es sich wieder um eine eigenständige Geschichte handelt. Sollte Inferno Erfolg an den Kinokassen haben, hat Sony noch einen weiteren Langdon-Roman in petto, der auf die Leinwand gebracht werden kann – "Das verlorene Symbol".