Quelle: Paramount Pictures

Nachdem bereits mehrere Zeichentrickserien des US-Kindersenders Nickelodeon mit mal mehr, mal weniger Erfolg fürs Kino adaptiert wurden, darunter "Spongebob Schwammkopf", "Die Rugrats", "Hey Arnold!" und "Avatar – Der Herr der Elemente", folgt dieses Jahr auch der Realfilm zur edukativen Serie "Dora". In den USA als "Dora the Explorer" bekannt, folgte die von 1999 bis 2014 ausgestrahlte Serie der siebenjährigen Dora Márquez, die zusammen mit ihrem Äffchen Boots um die Welt reist, Abenteuer erlebt und Rätsel löst. Konzipiert wurde die Serie vor allem für die lateinamerikanische Bevölkerung der USA und diente auch dem Zweck, die spanische Sprache beizubringen. In der deutschen Synchronisation der Serie sind Dora und andere Figuren ebenfalls bilingual und sprechen Deutsch und Englisch, damit bereits Kinder im Vorschulalter mit Begriffen der englischen Sprache vertraut gemacht werden.

Diese Wurzeln sind im Trailer zu Dora und die goldene Stadt (OT: Dora and the Lost City of Gold) nicht mehr zu erkennen, denn in dem Film ist Dora als Teenagerin deutlich älter und ihre Abenteuer haben mehr mit Lara Croft und Indiana Jones gemeinsam, denn mit der Zeichentrickvorlage. Schaut selbst:

Deutscher Trailer

Originaltrailer

Gespielt wird Dora in dem Film von Isabela Moner, die Filmfans u. a. aus Transformers: The Last Knight und Sicario 2 kennen dürften. Kürzlich war sie an Mark Wahlbergs Seite in Instant Family zu sehen. In dem Trailer macht sie den Eindruck, als würde sie sich um die Nachfolge von Angelina Jolie und Alicia Vikander in der Lara-Croft-Rolle bewerben, sollten je wieder weitere Tomb-Raider-Filme produziert werden.

In dem Film muss sich Dora der bislang größten Herausforderung ihres Lebens stellen – der Highschool. Als ihre Eltern, gespielt von Michael Peña (Ant-Man) und Eva Longoria ("Desperate Housewives") auf der Suche nach einer verlorenen Stadt der Inka verschwinden, macht sie sich gemeinsam mit ihrem Cousin Diego (Jeffrey Wahlberg), ihren neuen Schulfreunden und ihrem Affen Boots auf die Suche auf. Begleitet werden sie vom draufgängerischen Abenteurer Alexandro, gespielt vom mexikanischen Superstar Eugenio Derbez. Adriana Barraza (Babel) spielt Doras Großmutter Abuelita Valerie. Danny Trejo (!) leiht derweil Boots seine Stimme in der Originalfassung, während Benicio del Toro den diebischen Fuchs Swiper spricht. Die hispanische Ausrichtung bleibt also weiterhin bestehen, auch wenn das Zielpublikum des Films älter ist als der Serie.

Sollte Dora und die goldene Stadt ein Kinoerfolg werden, was angesichts der großen Abänderung von der Serie schwer einzuschätzen ist, wäre das sicherlich der erste Film in einem neuen Franchise für Paramount.

In die deutschen Kinos wird der Streifen am 29.08.2019 anlaufen. Unten findet Ihr das deutsche und das US-amerikanische Plakat zum Film:

Dora und die goldene Stadt Trailer & Poster 1 Dora und die goldene Stadt Trailer & Poster 2